Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Mehr Geld für Beschäftigte im Einzelhandel in Hessen

Monatelang hat sich im Tarifkonflikt des Einzelhandels kaum etwas bewegt. Nun gibt es auch für Hessen eine Einigung. Vorbild war der Abschluss in Hamburg von Anfang Mai.
Einkäufe
Mit vollen Einkaufstüten in den Händen geht ein Mann über die Zeil in Frankfurt. © Evelyn Denich/dpa/Archivbild

Nach mehr als einem Jahr Tarifkonflikt bekommen die etwa 235.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel in Hessen mehr Geld. Die Entgelte werden in drei Stufen erhöht: rückwirkend ab 1. September 2023 um 5,3 Prozent, zum 1. April dieses Jahres um weitere 4,7 Prozent und ab 1. April 2025 nach einer Erhöhung um einen Festbetrag von 40 Euro um nochmals 1,8 Prozent. Das teilten der Handelsverband Hessen und die Gewerkschaft Verdi mit. Die am Freitag erzielte Einigung orientiert sich wie in anderen Bundesländern an dem Pilotabschluss für die Branche vom 8. Mai in Hamburg.

Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer ordnete ein: «Mit dem Abschluss in Hessen konnten wir - nach Hamburg, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen, Nordrhein-Westfalen sowie Schleswig-Holstein - in mehr als der Hälfte der Tarifgebiete einen Tarifabschluss erzielen.» Insgesamt arbeiten nach Verdi-Angaben in diesen sieben Bundesländern mehr als 1,95 Millionen Menschen im Einzelhandel. «Unsere Erwartung ist umso mehr, dass nun auch alle anderen Tarifgebiete bald zu Abschlüssen kommen», sagte Zimmer.

Zusätzlich zu den Tariferhöhungen erhalten die Vollzeitbeschäftigten in Hessen nach Angaben der Tarifpartner spätestens im August dieses Jahres eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1000 Euro. Teilzeitbeschäftigte bekommen diese Sonderzahlung nach Angaben des Handelsverbandes anteilig, Auszubildende erhalten 500 Euro. Darüber hinaus wird ab 2025 der jährliche Beitrag zur tariflichen Altersvorsorge für die Beschäftigten von 300 Euro auf 420 Euro erhöht. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 36 Monaten bis zum 31. März 2026.

Bis zu dem Hamburger Abschluss hatten auch zahlreiche Warnstreiks und Spitzengespräche die verfahrene Situation in dem Tarifkonflikt nicht aufbrechen können. Verdi war in allen Regionen mit einer Forderung von mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde und einer Laufzeit von einem Jahr in die Verhandlungen gegangen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Those About To Die
Tv & kino
Anthony Hopkins als römischer Kaiser - «Those About To Die»
Sänger Joe Jonas will ein Solo-Album veröffentlichen
Musik news
Joe Jonas kündigt Album über Glauben an die Liebe an
Schriftstellerin Juli Zeh
People news
Juli Zeh: Wäre Fehlbesetzung für politisches Amt
Samsung-Sicherheitsupdate im Juli und Juni für diese Galaxy-Handys
Handy ratgeber & tests
Samsung-Sicherheitsupdate im Juli und Juni für diese Galaxy-Handys
Zwei junge Fauen mit ihren Smartphones
Das beste netz deutschlands
Smartphones: Besser sinnvoll schützen als teuer versichern
Screenshots von dem Computerspiel «Botany Manor»
Das beste netz deutschlands
«Botany Manor»: Botanik-Abenteuer mit Blitzlicht und Blüten
Handball-Nationalspieler Juri Knorr
Sport news
Handballer Knorr auf Papas Olympia-Spuren
Eine Frau räumt eine Spülmaschine ein
Wohnen
Hohe Liga: Überzeugen XXL-Spülmaschinen im Test?