Schon vor dem Anpfiff hatten die Eintracht-Anhänger Leuchtraketen auf den Rasen befördert. Etwa eine Dreiviertelstunde vor dem Anpfiff flogen zwei auf den Rasen, als sich Kevin Trapp und die Ersatztorhüter aufwärmten. Auch laute Knallgeräusche waren zu vernehmen. Die Polizei sagte, sie hätten beim Einlass ins Olympiastadion vereinzelt Strafanzeigen schreiben müssen wegen Pyrotechnik.
Bereits am Nachmittag hatte die Eintracht beim Fanfest auf dem Breitscheidplatz erklärt, dass die geplante Choreografie mit der Schweigeminute für einen bei einem Jugendturnier getöteten 15-Jährigen kollidieren könnte. Vorstandsmitglied Philipp Reschke sagte: «Schweigeminuten sind nicht gut verträglich mit Choreografien, wenn sie unmittelbar vor Anpfiff stattfinden.» Man müsse damit rechnen, «dass es nicht mucksmäuschenstill ist für 30 Sekunden in diesem Stadion». Bei der Schweigeminute gab es dann keinerlei Zwischenfälle.