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Kritik an Openda nach provokantem Jubel in «Einbahnstraße»

Nach dem Leipziger Sieg in Darmstadt gibt es einiges zu diskutieren. In der Hektik auf dem Platz und bei den Kommentaren danach steht vor allem der Belgier Openda im Mittelpunkt.
RB Leipzig - Manchester City
Leipzigs Lois Openda (M) jubelt nach seinem Tor zum 1:1 Ausgleich. © Matthias Schrader/AP/dpa

Leipzigs neuer Torjäger Loïs Openda hat nach einem provokanten Jubel beim 3:1 in Darmstadt Kritik auch aus den eigenen Reihen einstecken müssen. «Nach dem dritten Schritt wusste er auch, dass es eine Einbahnstraße war. Das nächste Mal weiß er, dass er besser in die andere Richtung läuft», sagte RB-Sportdirektor Rouven Schröder nach der viel diskutierten Szene in der Bundesliga-Partie am Samstag.

Openda hatte nach nur 44 Sekunden das 1:0 erzielt. Seinem zweiten Treffer ging wegen einer möglichen Abseitsstellung eine VAR-Entscheidung voraus. Als Schiedsrichter Harm Osmers dann doch Richtung Anstoß zeigte, rannte der belgische Nationalspieler Richtung Darmstädter Fan-Tribüne und jubelte lauthals. Einige Lilien-Fans im Stadion am Böllenfalltor fühlten sich dadurch so provoziert, dass sie über den Zaun sprangen und nur mühsam wieder beruhigt werden konnten.

«Das ist eine Situation, die mir als Darmstädter, zumal als Kapitän, nicht gefällt. Die Fans waren halt sauer», sagte Lilien-Torwart Marcel Schuhen. «Ich habe ein Feedback von den Leipzigern bekommen, die sich bei mir entschuldigt haben.» Openda selbst sprach davon, dass er nur mit seinen Mitspielern feiern wollte. Leipzigs Trainer Marco Rose hatte die Szene nach eigenen Angaben nicht gesehen und meinte: «Wenn er jemand provoziert hat, dann hat er es nicht mit Absicht gemacht.»

Sauer waren die Lilien-Profis und Verantwortlichen auch über eine Szene direkt vor dem vorentscheidenden Treffer von Openda, der nun bereits sechs Treffer auf dem Konto hat. «Vor dem 3:1 fällt Openda der Ball auf den Arm. Das war halt Hand. In Dortmund vor 85 000 wäre das wahrscheinlich gepfiffen worden», sagte Schuhen. Sein Trainer Torsten Lieberknecht meinte: «Das ist Handspiel, kann man durchaus geben. Es ist ein Vorteil daraus entstanden.»

© dpa
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