Lösungsvorschlag nach Absage für knapp 300 Studierende

Fast 300 angehende Medizin- und Zahnmedizinstudierende, die für das kommende Wintersemester an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main zunächst eine Studienplatz-Zusage, dann aber eine Absage bekommen hatten, können auf eine Lösung hoffen. In einer E-Mail des hessischen Wissenschaftsministeriums an die Ministerien der anderen Länder, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wird ein möglicher Weg skizziert. Die Betroffenen könnten demnach möglicherweise doch noch als Nachrücker im anstehenden Wintersemester ihr Studium aufnehmen. Beschlossen ist aber noch nichts. Es handelt sich zunächst um einen Vorschlag. In der E-Mail werden die Länder darum gebeten, ihn zu unterstützen.
Studierende mit Mund- und Nasenmaske sitzen in einem Hörsaal. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Die Idee ist, das übliche, automatisierte Nachrückverfahren an den Hochschulen zunächst auszusetzen. Die Hochschulen sollen ihre Nachrückerplätze im Bereich Humanmedizin an die Stiftung für Hochschulzulassung melden, die für die Vergabe der Plätze bundesweit zuständig ist. Sobald ein Überblick über die genaue Zahl verfügbarer Plätze besteht, könnten freie Nachrückerplätze an die Betroffenen vergeben werden. Nicht klar ist damit, an welcher Universität sie einen Platz bekommen würden. Für den Bereich Zahnmedizin habe die Goethe-Universität zugesichert, «das Problem eigenständig zu lösen und einen ersten Lösungsbeitrag zu leisten», heißt es in dem Schreiben.

Die Universität hatte durch einen Übermittlungsfehler zu viele Plätze an die Stiftung gemeldet. Die Folge: 251 Bewerber für Medizin und 31 Bewerber für Zahnmedizin konnten sich zunächst über eine Studienplatzzusage freuen und waren bitter enttäuscht, als diese wieder zurückgenommen wurde.

Laut Statistischem Bundesamt nahmen im vergangenen Wintersemester rund 10 000 Menschen ein Medizin- und etwa 1500 ein Zahnmedizinstudium auf. Beide Studiengänge sind sehr begehrt. Es gibt hohe Zugangsvoraussetzungen.

© dpa
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