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Frau soll Freund erstochen haben: Schweigen zu Prozessbeginn

Rund zehn Monate nach der Tötung eines Mannes in Braunfels im Lahn-Dill-Kreis hat die mutmaßliche Täterin zum Prozessauftakt zu den Vorwürfen geschwiegen. Es würden keine Angaben zur Sache gemacht, sagte die Rechtsanwältin der 42-Jährigen am Freitag im Limburger Landgericht. Der Frau wird vorgeworfen, ihren Lebensgefährten in der Nacht zum 6. Januar dieses Jahres im stark betrunkenen Zustand erstochen zu haben. Ein erster Atemalkoholtest hatte damals einen Wert von 2,14 Promille angezeigt.
Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklage von einem Totschlag im Zustand verminderter Schuldfähigkeit aus. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters der Schwurgerichtskammer kommt auch eine gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht.

Laut Anklage war das Paar in der Nacht in Streit geraten, auch der Mann soll erheblich betrunken gewesen sein. Sie soll ihn zunächst mit einem harten Gegenstand auf den Kopf geschlagen und dann mit einem spitzen Gegenstand in den Rücken gestochen haben. Der Mann verblutete.

Die Frau alarmierte am nächsten Morgen den Notruf. «Ich glaube, ich habe meinen Freund umgebracht», sagte die 42 Jahre alte Deutsche, wie auf der im Gericht vorgespielten Aufnahme zu hören war. Er sei tot, sie wisse nicht, warum. Auch später sagte die Frau gegenüber Polizei und Notdienst, keine Erinnerung zu haben. Das Schwurgericht will nach der bisherigen Planung am 25. Oktober das Urteil verkünden.

© dpa
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