Angeklagter bestreitet Vergewaltigung und Mordversuch

Wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes muss sich seit Freitag ein 44 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Dem Mann wird zur Last gelegt, im Juli vergangenen Jahres im Frankfurter Bankenviertel eine 53-Jährige zunächst vergewaltigt und danach in Tötungsabsicht gewürgt zu haben. Durch die Hilferufe der Frau wurden Passanten auf das Geschehen in dem Lichtschacht aufmerksam. Der Angeklagte, der sich selbst erheblich verletzt hatte, brach am Tatort zusammen und wurde daraufhin festgenommen.
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Am ersten Verhandlungstag sagte der Angeklagte aus, er habe die Frau kurz zuvor zufällig kennengelernt und sich mit ihr einvernehmlich auf Geschlechtsverkehr geeinigt. Die Hilferufe der Frau aus dem Schacht stellte er als eine Art Racheakt dar. Im Verlauf des Prozesses soll auch das Opfer im Zeugenstand vernommen werden. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst sechs weitere Termine bis Ende November terminiert.

© dpa
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