Gewalt nach Trennung: Opfer fordern besseren Schutz

Nach den tödlichen Schüssen eines 58-Jährigen auf seine Ex-Partnerin in Schwalmstadt (Schwalm-Eder-Kreis) fordern von Gewalt betroffene Frauen mehr Unterstützung von den Behörden. «Ganz viele Femizide könnten verhindert werden, wenn Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendämter die Sache ernster nehmen und die Frauen besser schützen würden», sagte die Gründerin der Selbsthilfeorganisation «Toxische Beziehungen überwinden», Svenja Beck der Deutschen Presse-Agentur. Ihrer Meinung nach schätzt vor allem die Polizei bedrohliche Situationen häufig falsch ein.
Blut auf einem Bürgersteig am Tatort eines Messerangriffs in einem Wohngebiet. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Am Dienstag hatte ein Mann aus Niedersachsen in einem Lebensmittelmarkt zunächst gezielt auf die Frau geschossen und sich unmittelbar danach durch einen Schuss in den Kopf selbst das Leben genommen. Noch kurz vor der Tat habe die getötete 53-jährige Frau Anzeige gegen den 58-jährigen mutmaßlichen Täter erstattet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg mit. Dabei hätten die Beamten gegen den 58-Jährigen, der sich dort aufhielt, einen Platzverweis ausgesprochen, dem er auch nachgekommen sei. Der Mann habe sich danach unauffällig und ruhig verhalten.

© dpa
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