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Eintracht in Saarbrücken gefordert

Achtung Stolpergefahr. Im Pokal-Achtelfinale geht es für Eintracht Frankfurt zum Favoritenschreck nach Saarbrücken. Dort wollen die Hessen ihren Negativlauf stoppen.
FC Augsburg - Eintracht Frankfurt
Frankfurts Mario Götze (l) sitzt auf der Ersatzbank. © Tom Weller/dpa

Ungeachtet der jüngsten Pleitenserie will sich Eintracht Frankfurt auf dem Weg nach Berlin vom Bayern-Bezwinger 1. FC Saarbrücken nicht aufhalten lassen. «Wir haben zusammen eine schlechte Woche gehabt, wollen aber auch wieder gemeinsam in die Erfolgsspur», sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller vor dem Gastspiel beim Fußball-Drittligisten im Achtelfinale des DFB-Pokals am Mittwoch (18.00 Uhr/Sky). «Wir wollen uns nicht ärgern lassen und in die nächste Runde einziehen.»

Der Meister aus München ist schon raus, der Titelverteidiger aus Leipzig und zehn weitere Bundesligisten ebenfalls. Die Chance auf die Endspiel-Teilnahme scheint so groß wie selten. Entsprechend konzentriert wollen die Hessen die Aufgabe im mit 15 800 Zuschauern ausverkauften Ludwigsparkstadion angehen. «Die Partie hat einen extrem hohen Stellenwert. Der DFB-Pokal hat den vergangenen Weg der Eintracht extrem begleitet. Wir wissen um die Bedeutung dieses Wettbewerbs und haben richtig Bock», sagte Toppmöller am Dienstag.

Dabei soll Ex-Weltmeister Mario Götze, der am vergangenen Sonntag im Bundesligaduell beim FC Augsburg (1:2) erst nach 64 Minuten eingewechselt wurde, wieder von Beginn an im Mittelfeld wirbeln. «Wir haben uns bewusst dazu entschieden, dass Mario gegen Augsburg nicht startet. Das war abgesprochen, denn wir wollen ihn für morgen in maximaler Frische. Es geht dabei darum, ihn in einen optimalen Rhythmus zu bringen», sagte Toppmöller. 

In der Abwehr-Zentrale ist Robin Koch nach überstandener Wadenverletzung wie schon zuletzt in Augsburg erste Wahl. Der 27-Jährige hat die Belastung ohne Nachwirkungen verkraftet. «Er fühlt sich gut, ist im Rhythmus und auch ein Spieler, der in den kommenden Wochen planmäßig alles spielen soll», berichtete Toppmöller.

Drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie hat die Eintracht zuletzt hinnehmen müssen. Es wird also Zeit, den Trend umzukehren. Toppmöller setzt dabei vor allem auf den Teamgeist. «Wir sitzen alle in einem Boot. Jeder muss bei sich selbst anfangen. Das ist meinem Trainerteam und mir extrem wichtig», sagte der 43-Jährige.

Die Eintracht muss sich auf einen Gegner einstellen, der um jeden Zentimeter auf dem Platz kämpfen wird. «Es liegt an uns, ihnen ein Stück weit die Lust zu nehmen und zu verhindern, dass sie an ihre Leistungsgrenze gehen können», sagte Saarbrückens Trainer Ziehl. Auch FCS-Torwart Tim Schreiber versprach dem Bundesligisten einen heißen Tanz: «Wir werden das letzte Hemd geben und versuchen, noch einmal eine Sensation zu schaffen.»

Im laufenden Wettbewerb zwangen die Saarländer schon den Zweitligisten Karlsruher SC (2:1) und die großen Bayern (2:1) in die Knie. «Daran sieht man, dass es kein einfaches Spiel wird», warnte Toppmöller vor einer Unterschätzung des Rivalen und forderte von seinen Schützlingen vollen Einsatz: «Es geht darum, ein anderes Gesicht zu zeigen. Es ist wichtig, dass eine gewisse Emotionalität im Spiel entsteht.»

© dpa ⁄ Eric Dobias, dpa
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