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Ehrenpreis für Alexandra Maria Lara bei hessischem Filmpreis

Hessen ehrt mit seinem Filmpreis herausragende Filmschaffende und Newcomer. Dabei geht es nicht nur um Glanz und Glamour, wie die Landesregierung betont.
Alexandra Maria Lara
Schauspielerin Alexandra Maria Lara. © Britta Pedersen/dpa

Die Schauspielerin Alexandra Maria Lara ist bei der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden. Nach einer mehrjährigen Corona-Pause gab es zur Preisverleihung am Freitag wieder eine festliche Gala in der Alten Oper in Frankfurt. Lara ist unter anderem aus den Filmen «Der Untergang» und «Der Fall Collini» bekannt. Die 44-Jährige begeistere mit ihrer Präsenz und ihrem Können das Publikum weltweit, erklärte die Jury.

Per Live-Übertragung bedankte sich Ehrenpreisträgerin Lara, die sich derzeit für Dreharbeiten auf der kanarischen Insel Fuerteventura befindet. «Ich habe schon immer eine unglaubliche Dankbarkeit empfunden, diesen Beruf ausüben zu dürfen», sagte Lara, die unter anderem in den Filmen «Der Untergang» und «Der Fall Collini» mitspielte.

Der mit 7500 Euro dotierte Newcomerpreis ging an den Filmemacher und Produzenten Behrooz Karamizade. «Es ist eine große Bestätigung für die Arbeit, die so viele Jahre gebraucht hat», sagte der im Iran geborene Karamizade der Deutschen Presse-Agentur auf der feierlichen Gala. Seine Produktion «Leere Netze» war in der Kategorie bester Spielfilm nominiert, konnte sich aber nicht gegen «Vamos a la Playa» von Bettina Blümner durchsetzen, die für den besten Spielfilm 18 000 Euro Preisgeld erhielt.

Petra Schmidt-Schaller erhielt die Auszeichnung als «Beste Hauptrolle» für ihre Rolle als erfolgreiche Ärztin in der Fernsehserie «Ein Schritt zum Abgrund». In der Kategorie «Beste Nebenrolle» wurde Brigitte Hobmeier für ihre Leistung in «Tatort: Murot und das Paradies» ausgezeichnet. 18 000 Euro Preisgeld erhielt Julian Vogel für «Einzeltäter Teil 3: Hanau», der nach Auffassung der Jury den Titel «Beste Dokumentarfilm» verdient hat. Auch in weiteren Kategorien wurden Werke ausgezeichnet.

Die Höhepunkte des Abends waren aber nicht nur Glanz und Glamour auf dem Roten Teppich. Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) betonte, die gefeierten Filme förderten einen wichtigen Dialog über gesellschaftlich relevante Themen. «Gut gemachte, künstlerisch hochwertige und sorgfältig recherchierte Filme ermöglichen einen differenzierten Blick auf die Welt», erklärte Dorn in einer vorab verbreiteten Mitteilung.

Viele Laudatoren und Ausgezeichnete nutzten ihre Rede außerdem, um mehr Bewusstsein für gesellschaftliche und politische Herausforderungen zu schaffen. «Wir müssen das Mit- und Füreinander noch mehr sichtbar machen», sagte Komikerin und Schauspielerin Enissa Amani und sprach sich in ihrer Laudatio gegen Rechtsextremismus aus.

Auch mehrere Kinos wurden ausgezeichnet. An diesem Wochenende zeigen ausgewählte Kinos in Frankfurt, Bad Nauheim, Witzenhausen und Darmstadt die Siegerfilme. Der Hessische Film- und Kinopreis wurde in diesem Jahr zum 34. Mal vergeben.

© dpa
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