Hessen ruft 13 Prozent der Mittel für mobile Luftfilter ab

Hessen hat rund 13 Prozent der maximal möglichen Bundesförderung zur Anschaffung mobiler Luftfilteranlagen an Schulen und Kitas zum besseren Corona-Schutz abgerufen. Das geht aus einer Bilanz zum Ende des Förderprogramms hervor, die das Bundeswirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage übermittelt hat. Insgesamt haben die Bundesländer weniger als ein Viertel der Bundesmittel für mobile Luftreiniger abgerufen.
Ein Luftfiltergerät steht in einem Klassenzimmer. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Demnach hatten die Länder bis zum 11. August dieses Jahres knapp 43,2 Millionen der verfügbaren Summe in Höhe von 200 Millionen Euro in Anspruch genommen. Das entspricht knapp 22 Prozent. Zuvor hatte der Fachdienst «Table Media» über die Abrufzahlen berichtet, allerdings über einen früheren Stand. An Hessen flossen den Angaben zufolge gut 1,98 Millionen Euro - möglich gewesen wären laut Verteilungsschlüssel maximal rund 14,87 Millionen Euro.

Bei den Zahlen, die der dpa nun vorliegen, handelt es sich dem Ministerium zufolge um die endgültige Bilanz der Auszahlungen. Weitere seien nicht vorgesehen, da das Förderprogramm für mobile Luftfilter am 31. Juli dieses Jahres ausgelaufen sei. Eine Verlängerung des Programms ist den Angaben zufolge nicht geplant.

Das Förderprogramm für die mobilen Luftreiniger war am 20. August 2021 an den Start gegangen. Einige Länder hätten schon vorher eigene Förderprogramme dafür aufgesetzt und die Bundesmittel auch deshalb nicht oder nur zum Teil ausgeschöpft, erklärte das Ministerium. Die Landesförderprogramme waren schon deutlich früher - im Jahr 2020 - gestartet.

Neben mobilen Luftreinigern kommen zum Infektionsschutz an Schulen auch Luftfilter in Frage, die in stationäre, also bereits eingebaute Lüftungsanlagen eingesetzt werden. Nach Schätzung des Umweltbundesamts sind derzeit rund zehn Prozent der Schulen mit fest installierten Lüftungsanlagen ausgestattet. Dort wären mobile Reiniger also nicht erforderlich.

© dpa
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