Große Stadien, schöne Reisen: Eintracht heiß auf Europa

Keine übermächtigen Gegner, aber dafür schöne Reisen und eine realistische Option aufs Weiterkommen. Eintracht Frankfurt kann mit der Auslosung für die Champions League zufrieden sein. Ex-Weltmeister Götze freut sich vor allem auf die Fans.
Team von Frankfurt steht vor der Partie für ein Foto zusammen. © Arne Dedert/dpa

In London, Lissabon und Marseille war Eintracht Frankfurt in den bewegten Europapokal-Jahren der jüngeren Vergangenheit schon. Der Champions-League-Euphorie tat die Auslosung in Istanbul trotzdem keinen Abbruch - im Gegenteil: in Tottenham Hotspur, Sporting Lissabon und Olympique Marseille gibt es attraktive Aufgaben und zudem eine realistische Chance, in der Königsklasse zu überwintern. «Wir freuen uns auf hochattraktive Gegner in einer Gruppe, in der alles passieren kann», sagte Vorstandssprecher Axel Hellmann.

Für die Eintracht-Fans heißt es nun: warten. Am Freitag will die Europäische Fußball-Union UEFA die zeitgenauen Ansetzungen veröffentlichen. Dann werden die Anhänger direkt wieder Flüge quer durch Europa buchen wie in diesem Frühjahr, als 30.000 in Barcelona und 50.000 beim Europa-League-Finale in Sevilla waren. «Wie in den vergangenen Jahren auch haben wir attraktive Gegner und attraktive Städte zugelost bekommen. Für unsere Fans ist die Auslosung auch deshalb positiv, weil wir immer in großen Stadien spielen und somit vergleichsweise viele mitnehmen können», sagte Hellmann.

Sportlich sind die ganz großen Namen wie der FC Liverpool, der FC Chelsea oder Juventus Turin zwar an den Hessen vorbeigezogen. Dafür wächst die Chance, einen der ersten beiden Plätze zu belegen und das Achtelfinale zu schaffen. «Wir sind in eine sportlich reizvolle und hochattraktive Gruppe gelost worden. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung», sagte Sportvorstand Markus Krösche. Dass es - wie beim Europa-League-Triumph vor einem Jahr - wieder die Gruppe D wurde, blieb eine Randnotiz.

Auch wenn Jürgen Klopp und Thomas Tuchel zunächst nicht ins Frankfurter WM-Stadion von 2006 kommen: in Harry Kane bringt auch Tottenham genug Starpower mit. «Wir als Mannschaft zusammen» können den Stürmerstar der Londoner stoppen, sagte Krösche. Mit großer Vorfreude auf die Spiele blickt Ex-Weltmeister Mario Götze. Er nannte die Auslosung «aufregend» und fügte an: «Ich kann es nicht erwarten, unsere Fans in diesem Wettbewerb zu erleben.»

© dpa
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