Kasseler Architekten erweitern Museum für Sepulkralkultur

Die seit langem geplante Erweiterung und Modernisierung des Museums für Sepulkralkultur (MSK) in Kassel übernimmt das ortsansässige Architektenbüro Schulze Schulze Berger. Deren Entwurf gewann den ausgeschriebenen Wettbewerb, wie das Kunstministerium in Wiesbaden am Montag mitteilte.
Außenaufnahme mit dem Objekt "ja-Reapropriation" am kulturgeschichtlichen Museum für Sepulkralkultur. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Er sieht vor, die Terrasse des Museums mit einem Multifunktionsraum zu überbauen, der für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die historische Tordurchfahrt soll zudem als Eingang reaktiviert und der Innenhof von Einbauten und Überdachungen befreit werden. Der zweite Preis des Wettbewerbs ging an Osterwold+Schmidt-Architekten aus Weimar, der dritte Preis an das Büro Peter Zirkel Architekten aus Dresden.

Das 1992 eröffnete Museum für Sepulkralkultur widmet sich den Themen Sterben, Tod und Totengedenken. Es besteht aus der denkmalgeschützten Remise der ehemaligen Villa der Industriellenfamilie Henschel und einem angegliederten Neubau des Architekten Wilhelm Kücker (München). An der Ausschreibung beteiligten sich laut Ministerium zwölf Büros. Die Entwürfe werden vom 20. Oktober bis 27. November im MSK gezeigt.

© dpa
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