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AfD-Chef Lambrou dringt auf Regierungsbeteiligung in Hessen

Die AfD in Hessen kritisiert, dass die CDU nach der Landtagswahl am Sonntag keine Koalitionsgespräche mit der rechtspopulistischen Partei führen will. Die hessische AfD habe das mit Abstand beste Ergebnis der AfD in Westdeutschland jemals erzielt, sagte Spitzenkandidat und Parteichef Robert Lambrou am Montag in Berlin bei einer Pressekonferenz. «Und wäre diese Stigmatisierung und Diffamierung nicht, wäre es völlig normal, dass die beiden Wahlsieger, nämlich die CDU und die AfD, Koalitionsgespräche miteinander führen», sagte er. «Ich kann immer nur darauf hinweisen, dass wir uns in die Pflicht nehmen lassen würden.»
Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen - AfD
Robert Lambrou (AfD) nimmt an einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen teil. © Fabian Sommer/dpa

Die AfD bilde mit ihrem Wahlprogramm in Hessen bei vielen Themen - wie der Begrenzung der Masseneinwanderung, der Senkung der Grunderwerbssteuer und dem Wiedereinstieg in die Kernkraft - den Willen der Mehrheit der Bevölkerung ab, sagte Lambrou. «Und ich frage mich, wie lange kann man eigentlich in einer Demokratie Politik gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung machen.» Es stelle sich auch die Frage, «ob die fortgesetzte Praxis der letzten fünf Jahre in Hessen, dass wir keinen Vizepräsident stellen dürfen, ob das aufrechtzuerhalten ist».

Er wisse nicht, wie die CDU intern zu einem Koalitionsangebot seiner Partei stehe, sagte Lambrou. «Sie wissen nicht, wann die CDU den Hebel umlegen wird und in welchem Bundesland so eine Koalition dann passieren wird.» Die AfD in Hessen stehe dafür bereit. «Und Boris Rhein muss natürlich sagen, dass er das weit von sich weist.» Aber in den nächsten ein bis zwei Jahren werde es aus seiner Sicht eine Koalition in Deutschland auf Landesebene geben, «ob in Hessen oder in einem anderen Bundesland», betonte Lambrou.

Bei der hessischen Landtagswahl am Sonntag wurde die AfD laut vorläufigem Ergebnis mit 18,4 Prozent (+5,3) zweitstärkste Kraft nach der CDU, die 34,6 Prozent der Stimmen (+7,6 Punkte) holte.

© dpa
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