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1. FC Nürnberg gewinnt Karten-Spektakel gegen Wiesbaden

Der 1. FC Nürnberg gewinnt ein wildes Spiel gegen Aufsteiger Wiesbaden. Beim Schlusspfiff stehen nur zehn FCN-Profis und neun Hessen auf dem Feld.
1. FC Nürnberg - SV Wehen Wiesbaden
Der Nürnberger Jens Castrop (r) kämpft mit Bjarke Jacobsen vom SV Wehen Wiesbaden um den Ball. © Daniel Karmann/dpa

Völlig ausgelaugt sanken die Profis des 1. FC Nürnberg nach 96 kräftezehrenden Minuten auf den nassen Rasen im Max-Morlock-Stadion. FCN-Coach Cristian Fiél fiel seinen Trainerkollegen erschöpft, aber auch erleichtert in die Arme. Ein hitziger 2:1 (0:0)-Sieg gegen den zuvor ungeschlagenen Aufsteiger Wehen Wiesbaden mit insgesamt drei Platzverweisen hatte Spielern, Trainern und auch Schiedsrichter Martin Petersen am Sonntag alles abverlangt. «Wir mussten einiges überstehen», sagte Fiél bei Sky und sprach von einem glücklichen Sieg.

Der turbulente Nachmittag mit zahlreichen Wendungen begann mit einem Platzverweis für den Ex-Wiesbadener Ahmet Gürleyen (11. Minute), der nach einer Notbremse glatt Rot sah. Noch bitterer wurde es für die Hessen: Die Gäste beendeten die Partie nach den Platzverweisen gegen die zuvor verwarnten Hyunju Lee (41.) und Martin Angha (85.) mit neun Spielern. Rund 30.000 Zuschauer erlebten ein farbenfrohes Kartenfestival.

Als die Kräfteverhältnisse zwischenzeitlich wieder ausgeglichen waren, hatte Ivan Prtajin (55.) die Wiesbadener in Führung gebracht. Jan Gyamerah (68.) und Tim Handwerker (76./Handelfmeter) drehten die Partie zugunsten der Hausherren. Nach einem holprigen Saisonstart kletterten die Franken nach ihrem zweiten Sieg in Serie auf den achten Tabellenplatz. «Mir tut das Tor unheimlich gut. Wir waren nicht zufrieden mit dem 1:1, wir wollten unbedingt mehr», sagte Torschütze Gyamerah.

Beide Mannschaften leisteten sich zu viele Fehler im Offensivspiel, sodass Torgefahr zunächst nur nach Standards entstand. Für Wiesbaden köpfte Martin Angha (27.) nach einem Freistoß an die Latte, auf der Gegenseite legte Benjamin Goller (48.) einen Freistoß auf den Querbalken. Erst nach dem Führungstor für die Gäste spielten sich beide Teams immer mehr Chancen heraus. Was die Franken aus so einem hektischen Spiel mitnehmen können? «Dass wir nie aufgeben und es immer weiter versuchen», befand Fiél.

© dpa
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