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Wahlbeteiligung in Hamburg bislang höher als vor fünf Jahren

In Hamburg hat bis zum Mittag schon fast die Hälfte aller Wahlberechtigten gewählt. Auch Bürgermeister Tschentscher war darunter. Er forderte die Hamburgerinnen und Hamburger auf, es ihm nachzutun.
Europa- und Bezirksversammlungswahl - Hamburg
Ein Wähler steckt in einem Wahllokal seine Stimmzettel zur Europawahl und zur Bezirksversammlungswahl in die Wahlurne. © Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

In Hamburg zeichnet sich bei den Europa- und Bezirksversammlungswahlen eine höhere Beteiligung ab als vor fünf Jahren. Bis 14.00 Uhr gaben bei der Europawahl 48,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab - ein Anstieg um 4,7 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019, wie der Landeswahlleiter am Sonntag mitteilte. Bei den Bezirksversammlungswahlen lag die Beteiligung demnach mit 46,1 Prozent etwas niedriger, aber ebenfalls 5,4 Prozentpunkte höher als zur gleichen Zeit vor fünf Jahren.

In alle Zahlen ist nach Angaben des Landeswahlleiters auch die Briefwahlbeteiligung eingerechnet, die 2019 nicht so hoch war wie dieses Jahr. Daher sei noch nicht abzusehen, ob die Wahlbeteiligung tatsächlich steige oder es nur eine Verlagerung gegeben habe, hieß es.

Bereits am Vormittag gab Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) in einem Wahllokal in Barmbek seine Stimme ab. Er appellierte an die Hamburgerinnen und Hamburger, ebenfalls wählen zu gehen. Es sei wichtig, die Demokratie zu stärken und dazu gehöre auch eine möglichst große Wahlbeteiligung.

Insgesamt sind mehr als 1,3 Millionen Stimmberechtigte in der Hansestadt aufgerufen, das Europaparlament und die sieben Bezirksversammlungen zu wählen. Bei der Europawahl stehen 34 Parteien auf dem Wahlzettel. Für die Bezirksversammlungswahlen liegen in den 54 Wahlkreisen der Stadt insgesamt 61 verschiedene Stimmzettel bereit. Die mehr als 1200 Wahllokale schließen um 18.00 Uhr.

Während das vorläufige amtliche Ergebnis der Europawahl schon am späten Abend verkündet werden soll, beginnt die Auszählung der Bezirksversammlungswahlen erst am Montagmorgen.

Vor fünf Jahren hatten die Grünen in Hamburg beide Wahlen mit jeweils historisch hohen Ergebnissen klar gewonnen. Bei der Europawahl erzielten sie 31,1 Prozent der Stimmen. Die SPD wurde nach starken Verlusten mit 19,8 Prozent zweitstärkste Kraft. Die CDU kam auf 17,7, die Linke auf 7,0, die AfD auf 6,5 und die FDP auf 5,6 Prozent.

Bei den Bezirkswahlen kamen die Grünen über alle Bezirke auf 31,3 Prozent der Stimmen vor der SPD mit 24 Prozent. Die CDU erhielt 18,2, die Linke auf 10,8, die FDP auf 6,6 und die AfD 6,4 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei der Europawahl 2019 in Hamburg bei 61,9 Prozent. An den Bezirksversammlungswahlen nahmen 58,0 Prozent der Stimmberechtigten teil.

© dpa
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