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Schleswig-Holstein übernimmt Kosten für Deichreparaturen

Nach der Sturmflut im vergangenen Oktober werden in Schleswig-Holstein jetzt die defekten Deiche repariert. Um in diesem Herbst gewappnet zu sein, kündigte das Land umfassende Hilfe an.
Nach der großen Ostseesturmflut
Mit einem Bagger werden grosse Steine am Strand am Hafen von Damp verladen. © Axel Heimken/dpa/Archivbild

Um die Wiederherstellung der Deiche bis zur nächsten Sturmflutsaison gewährleisten zu können, übernimmt das Land Schleswig-Holstein einmalig die gesamten Wiederherstellungskosten der Wasser- und Bodenverbände. Das kündigte das Kieler Umweltministerium am Mittwoch an. Das Ministerium habe bereits einen Großteil der finanziellen Mittel bewilligt und an die Wasser- und Bodenverbände übermittelt. Aufgrund der damit gesicherten Finanzierung könnten die Verbände nun weitere große Aufträge zur Wiederherstellung der Küstenschutzanlagen erteilen.

«Die Oktobersturmflut im vergangenen Herbst hat schwere Schäden angerichtet und deutliche Spuren hinterlassen. Ein Großteil der finanziellen Mittel zur Wiederherstellung der Deiche sind jetzt bewilligt, erste Deiche werden bereit repariert», sagte Küstenschutzminister Tobias Goldschmidt (Grüne). Schleswig-Holstein stehe zu seiner Zusage, die Wasser- und Bodenverbände bei den Deichreparaturen zu unterstützen und einmalig 100 Prozent der Kosten zu übernehmen, «damit wir für die nächste Sturmflutsaison gewappnet sind», sagte der Minister.

Nach der schweren Ostseesturmflut im Oktober 2023 hatte die Landesregierung zur Unterstützung der Wasser- und Bodenverbände sowie der Gemeinden kurzfristig eine Förderrichtlinie zur Wiederherstellung von beschädigten Regionaldeichen und Küstenschutzanlagen verabschiedet. Im Regelfall sieht diese Richtlinie eine Förderung von 90 Prozent der Kosten vor. Da die Wasser- und Bodenverbände jedoch nicht in der Lage seien, einen Eigenanteil von zehn Prozent zu tragen und die Wiederherstellung der Deiche bis zur nächsten Sturmflutsaison gewährleistet sein müsse, habe sich das Land einmalig bereit erklärt, die gesamten Kosten zu übernehmen.

Dem Ministerium liegen nach eigenen Angaben aktuell 48 Anträge mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von mehr als 20 Millionen Euro vor.

© dpa
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