Hamburg Cruise Days 2022 in kleinerem Rahmen

Nach einer Zwangspause gibt es die Hamburg Cruise Days wieder vom 19. bis zum 21. August. Das Programm wird zwar kleiner als vor der Pandemie, trotzdem ist beim Kreuzfahrt-Festival vieles zu entdecken.
Das Kreuzfahrtschiff "Aida Sol" liegt am Cruise Center Altona. © Christian Charisius/dpa/Archivbild

In Hamburg heißt es wieder Leinen los: Die für September 2021 geplanten und coronabedingt verschobenen Hamburg Cruise Days gibt es wieder in einer kleineren Version. Vom 19. bis zum 21. August werden zur achten Ausgabe des Kreuzfahrt-Festivals fünf Schiffe im Hamburger Hafen erwartet, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. «Das ist für alte Cruise-Days-Hasen wenig, aber dafür sind es besondere Schiffe», sagte Co-Veranstalterin Katja Derow.

Die «Aida Prima» und «Aida Sol», die «Queen Mary 2» (Cunard Line), die «MSC Magnific» sowie die «MS Otto Sverdrup» (Hurtigruten) sollen an drei Tagen in der Hansestadt anlegen. Besichtigt werden könnten die Schiffe aber nicht. Auch eine große Parade wie 2019 werde in diesem Jahr nicht stattfinden, sagte Derow.

An Land soll es ein buntes Programm mit Präsentationen der einzelnen Reedereien, Gastronomie sowie Musik und Tanz geben. Für gute Stimmung sollen unter anderem ein Biergarten und eine Salsa-Bühne sorgen. Die Veranstaltungsfläche reicht vom Landungsbrückenvorplatz bis zur Kehrwiederspitze. Co-Veranstalter Uwe Bergmann sagte, er rechne mit mehr als 120.000 Besuchern. 2019 kamen zu den Cruise Days zwölf Schiffe und etwa 500.000 Menschen nach Hamburg.

Der nächtliche Hafen soll sich während der Cruise Days wieder in den «Blue Port» verwandeln und im blauen Licht erstrahlen. Allabendlich sollen von 20.00 bis 01.00 Uhr Gebäude und Landmarken von Steinwerder bis zur Elbphilharmonie in Szene gesetzt werden. Im Anschluss an das Event sollen sie noch eine weitere Woche leuchten. Zur Eröffnung ist ein Lichtkunstwerk mit klassischer Musik geplant, in das die «Queen Mary 2» eingebunden werden soll, teilten die Veranstalter weiter mit.

«Nachhaltigkeit ist unser Kernthema», sagte Bergmann. Weil das diesjährige Event in kurzer Zeit entstanden sei, finde das Thema aber nicht auf der großen Bühne statt. Im Programm der nächsten Ausgabe 2023, die wieder mit Parade und mehr Schiffen geplant ist, solle das Thema Nachhaltigkeit präsenter sein. Vor drei Jahren nutzten Umweltschützer, Klimaaktivisten, Parteien und Gewerkschaften die Großveranstaltung, um gegen die Kreuzschifffahrt zu protestieren. «Wir stehen Rede und Antwort und sind offen für Dialog», sagte Derow.

© dpa
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