Sommerpause: Hamburgische Staatsoper wird modernisiert

06.07.2022 Die Hamburgische Staatsoper wird während der Sommerpause modernisiert. Die bereits 2020 begonnenen Arbeiten zur Modernisierung des Brand- und Schallschutzes und zur Sanierung der bauzeittypischen Asbestbelastungen werden von Anfang Juli bis Mitte August fortgeführt, teilte die Kulturbehörde am Mittwoch mit. Zudem werde der Foyerbereich modernisiert. Im Rahmen des Hamburger Mieter-Vermieter Modells hat die Sprinkenhof GmbH das Projektmanagement für die Arbeiten übernommen.

Arbeiter tragen über ein Gerüst weitere Gerüstteile in das Foyer der Staatsoper. © Christian Charisius/dpa

Vor zwei Jahren erfolgte die Sanierung des Eingangs- und Garderobenfoyers, danach die Modernisierung von Teilen der vorderen Bühne und die Erneuerung der szenischen Beleuchtungsanlage. Für diesen Sommer sei die Sanierung des Parkettfoyers vorgesehen. Hierbei werde unter anderem die Deckenverkleidung zurückgebaut und modernisiert. Dabei sollen die asbestbelasteten Bauteile, von denen im laufenden Betrieb keine Gefahr ausgeht, da die Schadstoffe gebunden sind, sukzessive ausgetauscht werden.

«Mit der laufenden Sanierung und Modernisierung sichern wir die Qualität des Hauses und passen es laufend an die Anforderungen an einen modernen Spielbetrieb an», sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Der Direktor der Staatsoper Hamburg, Ralf Klöter, freut sich besonders über den Einbau der modernen Akustikdecken in den Foyers, die störende Nachhallzeiten spürbar verkürzten und damit zu einer deutlich verbesserten Sprachverständlichkeit führten.

Zuletzt hatte der Milliardär Klaus-Michael Kühne mit seiner Kritik an der Hamburgischen Staatsoper für Wirbel gesorgt. Er halte das Opernhaus am Gänsemarkt für asbestverseucht und die Akustik für mangelhaft. Er schlug vor, das Gebäude abzureißen und eine neue Oper in der Hafencity zu bauen. Die Pläne stießen jedoch bei den meisten Kulturverantwortlichen auf wenig Verständnis. Das Hamburger Opernhaus blickt auf eine über 300-jährige Geschichte zurück. Der aktuelle Bau nach Plänen Gerhard Webers wurde 1955 fertiggestellt.

© dpa

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