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Mobilität-Projekt «SMILE24» startet an Schlei und Ostsee

Pünktlich zu Ostern nimmt ein umfangreiches ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum Fahrt auf. «Smile24» gibt das Versprechen, in der Urlaubsregion rund um die Schlei ohne eigenes Auto mobil zu sein.
Mobilität-Modellprojekt
Ein Linienbus steht zum Start des Mobilität-Modellprojekts «SMILE24» am Schleiufer. © Frank Molter/dpa

Rund um die Uhr mobil - und das abseits der großen Städte und ohne eigenes Auto: Dieses ehrgeizige Ziel hat sich das eigenen Angaben zufolge deutschlandweit umfangreichste Nahverkehrsangebot im ländlichen Raum gesetzt. Mit zusätzlichen Buslinien, On-demand-Shuttles sowie Kurzzeitmieten von Autos und Rädern startet das Mobilität-Modellprojekt «SMILE24» am Karfreitag in der Region an Schlei und Ostsee. Verkehrs- und Tourismusminister Claus Ruhe Madsen (CDU) sagte am Mittwoch, es werde erstmals ein Mobilitätsversprechen im ländlichen Raum eingelöst, nämlich ohne eigenes Auto rund um die Uhr mobil zu sein. «Das ist bundesweit bisher einmalig.» Der Nahverkehr werde damit für die Bewohner und Bewohnerinnen der Region, aber auch für ihre vielen Gäste zum «echten Überall-Hinbringer».

Das Projekt schafft den Angaben zufolge eine neue Angebotsqualität für rund 120 000 Menschen in der Region an Schlei und Ostsee. Die Landräte der beteiligten Kreise Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg, Rolf-Oliver Schwemer und Wolfgang Buschmann, äußerten die Hoffnung, dass die Erfahrungen aus dem Projekt später auf andere Regionen übertragen werden können. Evelyn Palla, Vorstand Regionalverkehr Deutsche Bahn AG, sagte, «was in Schleswig-Holstein heute startet, wollen wir bundesweit in weiteren Regionen umsetzen.»

Das Projekt läuft bis Ende 2025 und soll als deutschlandweites Vorbild für Mobilität im ländlichen Raum dienen. Ein Angebot an verschiedenen Verkehrsmitteln soll die Menschen mobil machen. Zu dem Angebot gehören ein überarbeitetes Bus-Angebot mit zusätzlichen Express- sowie Tourismus-Buslinien, Shuttle-Angebote, die per App oder Telefon gebucht werden können, sowie Bike- und Carsharing. Der Bund fördert das Projekt mit knapp 30 Millionen Euro, Schleswig-Holstein mit weiteren 7 Millionen Euro.

© dpa
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