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Madsen: Chancen für den Norden bei klimaneutralen Schiffen

Die Landesregierung berät mit Wirtschaft und Wissenschaft über die Zukunft der maritimen Industrie im Norden. Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen setzt vor allem auf eine Branche.
Claus Ruhe Madsen
Claus Ruhe Madsen (CDU), Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, steht im Landtagsgebäude. © Markus Scholz/dpa

Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen sieht große Chancen für Schleswig-Holstein in der Entwicklung und dem Bau klimaneutraler Schiffe und Antriebstechnologien. «Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele zu leisten und zugleich unsere maritime Branche im Land mit ihren rund 2300 Betrieben und 37.000 Beschäftigten wetterfest zu machen», sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Kiel. Zuvor hatte Madsen an einem maritimen Zukunftsdialog mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung teilgenommen.

Eine besondere Rolle in der maritimen Wirtschaft könnte in den kommenden Jahren der Meerestechnik zukommen. Das Deutsche Institut für Luft und Raumfahrt (DLR) entwickelt an einem Institut für maritime Energiesysteme in Geesthacht zusammen mit der Industrie emissionsarme und emissionsfreie Energiesysteme.

«Hierzu gehören neben Transportkonzepten für alternative Kraftstoffe unter anderem Brennstoffzellen für Schiffe, aber auch Energiespeicher-, Verteilungs- und Beladungs-Infrastrukturen für emissionsarme oder -freie Kraftstoffe», sagte Professor Sören Ehlers. Das Institut baue in Kiel eine Testinfrastruktur auf, um modulare Energie- und Schiffskonzepte zu entwickeln. Der Transport von reinem flüssigem Wasserstoff habe große Potenziale, künftig riesige Energiemengen zu transportieren - es fehle aber noch an erprobten Tank- und Transfersystemen.

Der maritime Koordinator der Landesregierung, Andreas Burmester, betonte, «vor allem die Windenergiebranche wird trotz aller Herausforderungen dafür sorgen, dass wir weitgehend autark und damit attraktiv für weitere Ansiedlungen vom Kaliber des schwedischen Batterieherstellers Northvolt sind». In Nordseehäfen könnten langfristig Industriearbeitsplätze für die Wartung von Offshoreanlagen entstehen und den Wandel zum grünen Industrieland beflügeln. «Der damit verbundene Strukturwandel wird neue Produkte wie beispielsweise autonome Fähren oder intelligente Verfahren zur Entsorgung von Munition im Meer entstehen lassen und so für hochwertige Arbeitsplätze sorgen.»

© dpa
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