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«Leider nicht belohnt»: HSV patzt auch in Wiesbaden

Der Hamburger SV dominiert die Partie beim SV Wehen Wiesbaden - und holt am Ende trotzdem nur einen Punkt. Nicht einmal ein Elfmeter in der Nachspielzeit geht rein.
Hamburger SV
Schiedsrichter Wolfgang Haslberger wehrt sich gegen die verbalen Angriffe von Ludovit Reis. © Jürgen Kessler/dpa

Der große Aufstiegsfavorit Hamburger SV verliert in der 2. Fußball-Bundesliga weiter viele Punkte gegen die sogenannten «Kleinen». Nach den 1:2-Niederlagen in Elversberg und Osnabrück reichte es am Samstag auch beim dritten Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden nur zu einem 1:1 (0:0) - auch weil HSV-Profi Laszlo Benes in der achten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter verschoss.

«Wir sind genauso aufgetreten, wie wir uns das vorgenommen haben. Leider haben wir uns nicht belohnt für die vielen Abschlüsse, die wir auf und auch neben das Tor hatten. Wenn wir da ein bisschen mehr Konsequenz haben, dann geht es anders aus», sagte Trainer Tim Walter nach dem Spiel.

Aleksandar Vukotic (81.) hatte die Hessen vor 12.100 Zuschauern in der ausverkauften Brita-Arena in Führung gebracht. Miro Muheim gelang in der 89. Minute der Ausgleich. Weit in der Nachspielzeit wurde Immanuel Pherai im Strafraum von Kianz Froese gefoult, aber Benes hämmerte den Elfmeter nur an die Latte (90.+8). «Laszlo ist ein top Spieler. In den letzten Spielen hat er den Ball irgendwie immer 'reingemacht. Heute nicht. Das passiert», sagte sein Teamkollege Ludovit Reis.

Anders als bei den schwachen Auftritten in Elversberg und Osnabrück war der HSV diesmal 90 Minuten drückend überlegen. 23:6 Torschüsse und 64:36 Prozent Ballbesitz wies die Statistik am Ende zugunsten der Hamburger aus. Doch Benes traf nach einer guten halben Stunde schon einmal nur die Latte (34.). Ludovit Reis schob den Ball in der zweiten Halbzeit frei stehend am Tor vorbei (68.).

«Klar, auf jeden Fall ist das zu wenig», sagte Jonas Meffert über das Ergebnis. «Aber wenn man sieht, wie die ersten beiden Spiele waren und wie jetzt das dritte lief, dann war das heute auf jeden Fall eine Steigerung.» Auch Sportvorstand Jonas Boldt meinte: «Ich fand unseren Auftritt eigentlich ziemlich gut. Und gegen eine solch tief stehende Mannschaft auch geduldig.» Aber: «Es ist ärgerlich, dass du dich nicht belohnst. Für mich hätte es heute nur einen Sieger geben dürfen.»

Positiv aus Sicht der Hamburger: Die Mannschaft wird auf jeden Fall auf einem der ersten drei Tabellenplätze in die zweiwöchige Länderspiel-Pause gehen. Den Konkurrenten wie Hannover, Düsseldorf und Magdeburg ließen an diesem Spieltag ebenfalls Punkte liegen. Das Fazit von Jonas Meffert nach dieser einseitigen Partie: «Das ist Fußball. Deshalb kommen die Leute auch ins Stadion. Wenn es jetzt Basketball gewesen wäre, weiß ich nicht, wie hoch wir gewonnen hätten bei unserer Überlegenheit.»

© dpa
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