Garg verlangt Stärkung der Geburtshilfe im Norden

Der FDP-Gesundheitspolitiker Heiner Garg hat die Landesregierung aufgefordert, bei der Geburtshilfe in Schleswig-Holstein aktiv zu werden. Das Land müsse zum Beispiel die Geburtshilfe des Universitätsklinikums in Kiel und Lübeck nachhaltig stärken, sagte der frühere Gesundheitsminister auf einen Bericht im Sozialausschuss des Landtags zur aktuellen Situation. Dies allein werde die Probleme aber nicht lösen. Hintergrund sind Schließungen von Geburtsstationen im Land.
Heiner Garg (FDP), Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, spricht. © Frank Molter/dpa/Archivbild

Großer Handlungsbedarf bestehe im Hamburger Umland, stellte Garg fest. «Hier sollte das Land kurzfristig mit dem Hamburger Senat Gespräche über ein gemeinsames Versorgungsabkommen führen.» Zudem sollten beide Landesregierungen ausloten, ob es über kurz oder lang eine gemeinsame Krankenhausplanung geben sollte. Als oberste Planungsbehörde müsse das Land zudem dafür Sorge tragen, dass keine geburtshilflichen Betten zum Beispiel aus betriebswirtschaftlichen Gründen in andere Betten umgewidmet werden.

© dpa
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