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HVV: Deutschlandticket sorgt für Rekorde

Mit Bus und Bahn im Nahverkehr überall in Deutschland für 49 Euro fahren - seit einem halben Jahr ist das möglich. Welche Folgen hat das im Hamburger Verkehrsverbund?
Deutschlandticket
Fahrgäste steigen in eine U-Bahn am U-Bahnhof Schlump. © Marcus Brandt/dpa

Das Deutschlandticket hat im Hamburger Verkehrsverbund zu Rekorden bei den Abo- und Fahrgastzahlen geführt. «Das HVV-Deutschlandticket ist schon jetzt ein riesengroßer Erfolg», sagte HVV-Sprecher Rainer Vohl ein halbes Jahr nach der Einführung des Tickets. Rund 860.000 Kunden nutzten es, darunter 333.000 neue. «Insgesamt hat der HVV mittlerweile mehr als eine Million Abonnentinnen und Abonnenten. Mit dieser historischen Bestmarke wird selbst das Vor-Corona-Niveau deutlich übertroffen.»

Ähnliches gilt ihm zufolge auch für die Fahrgastzahlen: Hier hat das 49 Euro teure Ticket die Auswirkungen der Pandemie nicht nur ausgeglichen, sondern für einen Rekord gesorgt. Nie zuvor seien so viele Fahrgäste im HVV unterwegs gewesen, auch nicht während des 9-Euro-Ticket-Zeitraums, sagte Vohl.

Im August des Vor-Corona-Jahres 2019 hatte der HVV demnach 84,3 Millionen Fahrgäste gezählt. Während der Pandemie gab es einen Rückgang und mit dem 9-Euro-Ticket (Juni bis August 2022) einen deutlichen Anstieg. Im August 2022 seien 81,8 Millionen und ein Jahr später 85,7 Millionen Fahrgäste unterwegs gewesen, erklärte Vohl. «Aktuelle Zahlen für den September zeigen, dass sich der Trend noch verstärkt hat. Die Fahrgastzahl liegt nochmals fünf Prozent über dem Augustwert.»

Senator: «Sehr großer Erfolg»

Verkehrssenator Anjes Tjarks bekräftigte, dass das Deutschlandticket für Hamburg ein «sehr großer Erfolg» sei. Nach Angaben seiner Behörde entfielen rund 60 Prozent aller Käufe des HVV-Deutschlandtickets auf digitale Kanäle. «Die Kombination aus einfachem Produkt und ebenso komfortablem, digitalem Vertrieb überzeugt immer mehr Menschen von den Vorteilen der Mobilität im öffentlichen Nahverkehr», sagte der Grünen-Politiker.

Der HVV betonte, dass nun eine schnelle Einigung zwischen Bund und Ländern in der Finanzierungsfrage wichtig sei. «Der HVV setzt sich für ein dauerhaft gesichertes, möglichst einfaches und für alle günstiges Produkt ein, das jederzeit flexibel gekauft und auf Wunsch auch wieder gekündigt werden kann», sagte Geschäftsführerin Anna-Theresa Korbutt.

Nach einer Verabredung von November 2022 schießen Bund und Länder 2023 und 2024 jeweils 1,5 Milliarden Euro zum Ausgleich von Einnahmenausfällen bei den Verkehrsunternehmen durch das günstige Ticket zu. Die Länder fordern wie für 2023 aber auch für 2024 eine Zusage des Bundes, mögliche Mehrkosten zur Hälfte zu tragen.

© dpa
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