Siege für Kiel und Flensburg, Hamburgs Handballer verlieren

Während sich der THW und die SG in ihren Partien sehr schwertun, hat der HSVH den Meister Magdeburg am Rande einer Niederlage.
Kiels Sander Sagosen jubelt nach einem Tor. © Frank Molter/dpa/Archivbild

Kiel und Flensburg müssen kämpfen, Hamburg fordert Meister Magdeburg alles ab. So lautet das Fazit des 14. Spieltags in der Handball-Bundesliga aus norddeutscher Sicht. Rekordmeister THW Kiel gewann sein Heimspiel gegen den Aufsteiger VfL Gummersbach mit 31:28 (14:14), die SG Flensburg-Handewitt bezwang den TVB Stuttgart mit 29:25 (14:14). Der HSVH muss sich dagegen dem SCM in der Endphase mit 28:30 (17:16) geschlagen geben. Tabellenführer bleiben die am Wochenende spielfreien Füchse Berlin.

Die Kieler hatten zu Beginn der Partie große Probleme mit dem stark aufspielenden Neuling. In der sechsten Minute führte Gummersbach mit 5:0. Nach einer knappen Viertelstunde lagen die Oberbergischen mit 10:5 vorn. Erst allmählich kamen die Kieler auf Betriebstemperatur. Beim 25:21 (49.) durch Hendrik Pekeler schien der THW das Spiel schon im Griff zu haben. Doch der VfL bäumte sich immer wieder auf und hielt die Begegnung bis in die Endphase spannend.

Bei den Kielern feierte Sander Sagosen ein gutes halbes Jahr nach seiner Sprunggelenkfraktur sein Comeback: «Es war ein sehr emotionaler Tag. Endlich wieder auf dieser Platte, in dieser Halle und vor unseren Fans. Ich habe sehr hart dafür gearbeitet», sagte der Norweger bei Sky.

Hamburg bot gegen den SC Magdeburg eine Klassepartie, beherrschte den Titelverteidiger vor der Pause klar. Erst in der 34. Minute kam der Meister erstmals zum Ausgleich. Sieben Minuten vor dem Abpfiff musste der SCM eine doppelte Unterzahl überstehen, ehe Nationalspieler Lukas Mertens mit dem letzten Treffer der Partie alles klarmachte. In Torsten Jansen und Bennet Wiegert erhielten in der von beiden Seiten leidenschaftlich geführten Begegnung beide Trainer eine Zeitstrafe.

In Flensburg hielten die Stuttgarter die Partie bis zum 16:17 (34.) offen. Dann hatten die Schwaben der Angriffswucht der SG, bei der Rückraumspieler Lasse Möller seinen Vertrag bis 2026 verlängerte, nur noch wenig entgegenzusetzen.

© dpa
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