Füchse-Handballer an Tabellenspitze - Kiel schlägt die Löwen

Der Rekordmeister fügt dem bisherigen Spitzenreiter die erste Saisonniederlage zu. Davon profitiert Berlin, das auf Platz eins springt. 600. Bundesliga-Einsatz für Hamburgs Keeper Johannes Bitter.
Kiels Eric Johansson (M) wirft auf das To gegen Halil Jaganjac von den Rhein-Neckar Löwen. © Frank Molter/dpa

Die Handballer der Füchse Berlin sind neuer Spitzenreiter der Handball-Bundesliga. Die Hauptstädter feierten am Sonntag einen 31:26 (12:11)-Auswärtssieg beim SC DHfK Leipzig. Berlin profitierte als einziges noch unbesiegtes Team von einer starken Leistung des Rekordmeisters THW Kiel, der den Lauf der Rhein-Neckar Löwen gestoppt und dem bisherigen Tabellenführer die erste Saisonniederlage zugefügt hat. Die Norddeutschen setzten sich im Spitzenspiel mit 32:29 (18:18) durch.

Die Mannschaft von Füchse-Coach Jaron Siewert, die auf die Rückraumakteure Fabian Wiede und Mathias Gidsel verzichten musste, hatte bis in die zweite Halbzeit hinein Probleme mit den Sachsen. Erst spät bekamen die Hauptstädter das Spiel in den Griff. Jacob Holm, Hans Lindberg und Mijajlo Marsenic waren je siebenmal erfolgreich.

 «Der Mann mit den Krakenarmen hat unseren Sieg heute verhindert», lobte derweil Löwen-Linksaußen Uwe Gensheimer nach dem Spiel bei Sky den Kieler Keeper Niklas Landin, der mit 16 Paraden der beste Mann auf dem Feld war. «Man glaubt an jede Parade und an jede Szene», sagte der 33-jährige Däne.

Die Mannheimer starteten selbstbewusst in die Begegnung und übernahmen das Kommando. Nach dem 4:5 (6. Minute) kamen die Löwen ins Rollen. Schlussmann Joel Birlehm wehrte einen Siebenmeter des Kielers Niclas Ekberg ab, im Gegenzug erzielte Rechtsaußen Patrick Groetzki beim 16:12 (22.) die erste Vier-Tore-Führung der Gäste. Der THW blieb jedoch ruhig und hatte zur Halbzeit schon wieder den Ausgleich hergestellt.

In der zweiten Halbzeit wurde Landin dann immer mehr zum Faktor. Als der zweifache Welthandballer in der 48. Minute beim 28:26 einen Tempogegenstoß des Löwen-Linksaußen Gensheimer abwehrte, war dies ein wichtiges Signal. THW-Kreisläufer Patrick Wiencek, dessen Vertragsverlängerung bis 2025 vor dem Spiel bekannt gegeben worden war, sorgte mit dem 30:26 (52.) für die Vorentscheidung.

Der HSV Hamburg feierte beim 600. Bundesliga-Einsatz von Torhüter Johannes Bitter den vierten Saisonsieg. In eigener Halle gab es ein 34:31 (18:11) über Aufsteiger VfL Gummersbach. Mit einer Siebenmeterparade kurz vor Schluss sicherte Jubilar Bitter den Sieg. Weiter im Aufwind ist der TVB Stuttgart, der sich 29:20 (15:9) gegen Liga-Neuling ASV Hamm-Westfalen durchsetzte. Die MT Melsungen besiegte die HSG Wetzlar 21:19 (11:10).

© dpa
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