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Hamburgs Imker zufrieden mit Honigernte - seltener Tauhonig

Das Honigjahr lief für die Imker in Hamburg richtig gut. Sie haben so viel Honig aus den Bienenstöcken holen können wie schon länger nicht mehr. Und dabei waren die Flugbedingungen für die Bienen so gut, dass es 2024 sogar mal wieder einen ganz besonderen Honig gibt.
Honig
Honig fließt von einem Löffel in ein Honigglas. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Hamburgs Imker haben in diesem Jahr so viel Honig schleudern können wie schon seit 2018 nicht mehr. Durchschnittlich 38 Kilogramm Honig pro Bienenvolk haben die Imkerinnen und Imker der Hansestadt im Frühjahr und im Sommer geerntet, wie aus den Zahlen des Fachzentrums Bienen und Imkerei im rheinland-pfälzischen Mayen hervorgeht. «Die Honigernte in Hamburg war erfreulich gut und qualitativ hochwertig», sagte die Vorsitzende des Imkerverbands Hamburg, Edda Gebel, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg dazu. Vor fünf Jahren hatten die Bienen pro Volk rund 40 Kilogramm produziert.

Auch bundesweit lief es für die Imker richtig gut. Pro Bienenvolk sind dem Fachzentrum zufolge im Schnitt 36,7 Kilo Honig geerntet worden und damit 2,3 Kilo mehr als im Vorjahr. Verglichen mit dem sehr verregneten Jahr 2021, als nur 18 Kilo pro Volk eingeholt worden waren, ist die Erntemenge gut doppelt so groß.

Ein Grund für den guten Ertrag in Hamburg war die Witterung im Frühjahr: «Die Frühjahrstemperaturen waren eher kühl, was zu einer verzögerten, dann aber umso üppigeren Obstblüte führte. Spätfröste blieben aus, so dass auch Kastanien und Robinien reichlich angeflogen werden konnten», sagte Gebel dazu.

Zudem seien in der Zeit bis zur Sommertrachternte Ende Juni die anspruchsvollen Bedingungen für die Vermehrung von honigtauerzeugenden Läusen perfekt gewesen. Von diesem Honigtau ernähren sich die Bienen genauso wie von Nektar und Pollen. Hinzukommt: «Es herrschte durchgehend bestes Bienenflugwetter und so konnte in Hamburg nach fast zehn Jahren wieder einmal der seltene Honigtauhonig geerntet werden.»

Dieser zeichne sich durch eine ungewöhnlich dunkle, rötlich-braune Farbe und ein rauchig-malziges Aroma aus. Rein chemisch-physikalisch betrachtet, könne dieser Honig als Waldhonig bezeichnet werden. Da nach der Honigrichtlinie die Tracht aber von Waldbäumen stammen muss, darf er in Hamburg aber nicht so deklariert werden.

Bei den Preisen für Honig aus Hamburg ging Gebel davon aus, dass ein 500-Gramm-Glas Stadthonig je nach Sorte und Verkaufsort durchschnittlich zwischen 7,00 und 9,50 Euro kostet. Zuletzt zählte der Verband etwa 1060 Imker mit rund 5400 Bienenvölkern.

© dpa
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