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Hamburgs Handballer erhalten endgültig die Bundesliga-Lizenz

Der HSV Hamburg hat die Bedingung zum Erhalt der Spielberechtigung für die kommende Saison fristgemäß erfüllt. Das teilt der Ligaverband HBL mit. Eilanträge des Bergischen HC zurückgewiesen.
Handball-Bundesliga
Ein Ball liegt auf dem Logo der LIQUI MOLY Handball Bundesliga. © Tom Weller/dpa/Symbolbild

Der HSV Hamburg spielt auch in der Saison 2024/25 in der Handball-Bundesliga. Wie der Ligaverband HBL am Mittwoch mitteilte, hat der Club die Bedingung für die Erteilung der Spielberechtigung fristgemäß erfüllt. «Die vom Handball Sport Verein Hamburg gemäß den Vorgaben des Schiedsgerichts zusätzlich zu erbringende finanzielle Sicherheitsleistung ist auf ein Konto der Handball-Bundesliga eingezahlt worden», hieß es in einer HBL-Mitteilung.

«Wir sind alle überglücklich und sehr erleichtert, dass sich nun alles zum Guten gewendet hat und wir jetzt endlich abschließende Gewissheit haben, dass wir die Lizenz für die kommende Saison sicher haben und in unsere vierte Spielzeit in der Handball-Bundesliga gehen werden», erklärte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke.

Gleichzeitig wies ein unabhängiges Schiedsgericht Eilanträge des Bergischen HC zurück. Mit diesen Anträgen habe der BHC versuchen wollen, «durch Erlass von einstweiligen Anordnungen insbesondere zu untersagen, weitere Entscheidungen in dem Lizenzierungsverfahren des Handball Sport Verein Hamburg bis zum Abschluss des durch die Schiedsklage eingeleiteten Hauptverfahrens zu treffen», so die HBL weiter.

Der Bergische HC ist als Tabellen-17. zweiter sportlicher Absteiger neben dem HBW Balingen-Weilstetten. Der BHC vertritt die Auffassung, dass dem HSVH die wirtschaftliche Grundlage fehle und die Lizenz deshalb nicht gewährt werden durfte. «Unsere Einschätzung von Mitte April hat sich durch die Ereignisse der letzten Wochen tagtäglich bestätigt. Es war also richtig, das zu platzieren und den Finger mit Beharrungsvermögen in die Wunde zu legen», sagte BHC-Geschäftsführer Jörg Föste am Mittwoch.

Am 14. Juni folgt noch eine mündliche Verhandlung vor dem Schiedsgericht. Föste: «Es geht bei unserem Vortrag darum, mögliche Kompensationen für den BHC als Geschädigten auszuloten. Was dies im Einzelnen sein kann, muss sich vor Ort erweisen.»

© dpa
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