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Hamburger Tierheim bekommt deutlich mehr Geld von der Stadt

Im August forderten Tierschützer vor dem Hamburger Rathaus mehr Geld für das Tierheim. Der öffentliche Protest hat offenbar Erfolg. Im nächsten Jahr will der Senat dem Tierschutzverein fast doppelt so viel Geld zahlen wie bislang geplant.
Ein Hase sitzt in einem Tierheim in einem Käfig
Ein Hase sitzt in einem Tierheim in einem Käfig. © picture alliance/Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Das Hamburger Tierheim an der Süderstraße soll im nächsten Jahr fast doppelt so viel Geld von der Stadt bekommen wie bislang vorgesehen. Der Senat habe beschlossen, dem Hamburger Tierschutzverein von 1841 (HTV) statt knapp 2 Millionen Euro nun 3,8 Millionen Euro zu zahlen, teilte die Verbraucherschutzbehörde am Dienstag mit. Wegen der gestiegenen Kosten für Futter und Energie soll eine Einmalzahlung von 800.000 Euro für 2023 hinzukommen.

«In den vergangenen 16 Jahren gab es nur geringfügige Erhöhungen für den HTV. Jetzt machen wir einen großen Schritt nach vorn. Erstmals seit 2007 gibt es eine sehr deutliche Steigerung», erklärte Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina (Grüne). Die Bürgerschaft muss die Gelder noch bewilligen.

Im Auftrag der Stadt kümmert sich der Verein um die Unterbringung und Versorgung von Fund-, Verwahr- und Isolationstieren. Die Kosten, die ihm dabei entstehen, werden von der Stadt getragen. Darüber hinaus werden dem HTV die Erbpachtkosten für sein Tierheim im Stadtteil Hamm und Aufwendungen für Katzenkastrationen erstattet. Nach Angaben des Vereins sind zurzeit jeweils rund 160 Hunde und Katzen sowie gut 400 Kleintiere untergebracht.

Im August hatten Tierschützer gegen die nach ihrer Ansicht zu geringe Unterstützung durch die Stadt vor dem Rathaus demonstriert. Der Tierschutzverein verhängte zeitweise einen Aufnahmestopp für Katzen und Hunde. Vorsorglich hatte er den Vertrag mit der Stadt zum Jahresende gekündigt.

Die Grünen in der Bürgerschaft begrüßten die Erhöhung der Zahlungen. «Das Tierheim Süderstraße ist bis Ende 2024 finanziell gesichert. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Tierschutz in unserer Stadt und erleichtert mich sehr», erklärte die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Maria Otte.

SPD und Grüne handelten beim Tierheim viel zu spät und nur halbherzig, kritisierte dagegen die CDU-Fraktion. «Das ist kein verdienstvoller Schritt, das ist bloßes Krisenmanagement», meinte der CDU-Fachsprecher für Tierschutz, Sandro Kappe. Die Tiere hätten längst eine bessere Unterstützung verdient.

© dpa
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