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Hamburg bei der Kaufkraft bundesweit nur auf Platz 297

Wie wohlhabend oder arm man ist, hängt nicht nur am Einkommen, auch die regionalen Lebenshaltungskosten spielen eine Rolle. Dabei sieht es vor allem für Bewohner der Städte nicht so günstig aus.
Hamburger Hafen
Blick auf den Hamburger Hafen. © Marcus Brandt/dpa

Hamburg gilt als wohlhabende Stadt, in der besonders viele Millionäre ihren Wohnsitz haben. Doch im Durchschnitt liegen die Einwohner der zweitgrößten deutschen Stadt beim Pro-Kopf-Einkommen nur auf Platz 64. Berücksichtigt man noch die Preise für die Lebenshaltung, die wegen hoher Wohnkosten in der Hansestadt sehr hoch sind, stürzen die Hamburgerinnen und Hamburger sogar auf Platz 297 ab.

Das zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), das die durchschnittlichen Pro-Kopf-Nominaleinkommen in Deutschland regional miteinander verglichen und mit dem jeweiligen Preisniveau für die Lebenshaltung in Beziehung gesetzt hat.

Hinter dem Ranking steckt der Gedanke, dass Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten einen Teil der Einkommensunterschiede ausgleichen könnten - oder aber die Einkommensunterschiede noch verschärfen. Wie überall in Deutschland zeigt sich: Die höchste Kaufkraft wohnt abseits der Städte. Eine frühere IW-Auswertung hatte gezeigt, dass in den Städten oftmals höhere Wohnkosten das Preisniveau antreiben. Zudem sind dort die nominalen Einkommen oft deutlich niedriger als außerhalb.

Bei einem Nominaleinkommen von durchschnittlich 26 158 Euro kommen die IW-Analysten für Hamburg auf ein preisbereinigtes Pro-Kopf-Einkommen von lediglich 23.450 Euro. Das liegt sogar mehr als 3 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt. Ausschlaggebend dafür ist das hohe Preisniveau, mit dem die Hansestadt im deutschen Vergleich der untersuchten 400 Städte und Kreise auf Platz 7 liegt.

Basis des Rankings sind Daten des Statistischen Bundesamtes zum nominalen Einkommen mit Stand 2021, die das IW mit seinem Index der regionalen Lebenshaltungskosten kombiniert hat. Dieser basiert unter anderem auf 24 Millionen im Jahr 2022 abgefragter Preisdaten.

© dpa
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