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Grundschulen sollen Regeln für Handynutzung selbst festlegen

Die Sommerferien in Schleswig-Holstein enden. Bildungsministerin Prien möchte, dass sich vor allem Grundschulen mit der Einschränkung der privaten Nutzung von Smartphones während der Schulzeit auseinandersetzen. Sie überlässt den Schulkonferenzen die Details.
Kind am Handy
Eine Schülerin einer fünften Klasse eines Gymnasiums benutzt die Rechenfunktion ihres Smartphones. © Daniel Reinhardt/dpa

Nach dem Vorstoß von Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zur Einschränkung der Handynutzung an Grundschulen sollen die Schulen ihre Regeln dafür selbst festlegen. Dazu sei den Schulen im Rahmenkonzept für das Schuljahr 2023/24 eine entsprechende Leitlinie zur Verfügung gestellt worden, sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben die grundsätzliche Auffassung dass die Handynutzung an Grundschulen stark eingeschränkt werden soll, überlassen es ihnen aber im Rahmen ihrer Schulkonferenzen, die konkreten Regeln festzulegen.»

Es gebe verschiedene Alternativen. So könnten die Handys am Anfang des Unterrichts abgegeben und später wieder ausgegeben werden. Man könne den Schülerinnen und Schülern auch sagen, die Smartphones müssten während der Schulzeit im Ranzen bleiben. «Ich finde es wichtig, dass diese Frage, wie gestalten wir das konkret aus, auch in den Schulkonferenzen mit den Eltern diskutiert wird», sagte Prien. Denn es gehe auch darum, das Bewusstsein für die Gefahren mit den Eltern zu diskutieren.

«Digitale Kompetenzen gehören auch in die Grundschule», betonte Prien. «Aber es geht hier um die private Nutzung von Handys während des Unterrichts oder auch während der Pausen.» Daher sei es wichtig, dass die Entscheidungen der Schulkonferenz breit mitgetragen werden. «Wir wollen damit auch den Eltern den Rücken stärken.» Prien wünscht sich eine breite gesellschaftlich Debatte, was Smartphone, Smartwatch und vor allem der unkontrollierte Zugang zu sozialen Plattformen und zu Internetseiten mit Kindern machen. «Ich erhoffe mir davon natürlich auch, dass Eltern mehr als bisher draufgucken und möglichst ihren Kindern, wenn sie unter zehn Jahre alt sind, Smartphones gar nicht zur Verfügung stellen.»

Zur Begründung ihres Vorstoßes betonte Prien noch einmal, dass lange Bildschirmzeiten von Kindern und die Nutzung von Smartphone oder Smartwatch zum Rückgang von Grundfähigkeiten führen. Das betreffe motorische Fähigkeiten, aber auch Kompetenzen im Lesen, Schreiben und in Mathematik. Der zu frühe Zugang zu nicht altersgerechten Angeboten im Netz, besonders auf Social-Media-Plattformen, könne massive Konsequenzen für Kinder haben. «Eltern wissen oft nicht, wo ihre Kinder da unterwegs sind.»

© dpa
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