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Grippeimpfung auch ohne Termin: Offene Sprechstunden

Wer sich gegen Grippe impfen lassen möchte, aber noch keinen Termin hat, kann das in Hamburg im Rahmen der «Grippe-Impftage» auch ohne tun. Wie läuft die Nachfrage nach Impfungen bislang? Und wie verbreitet sind Atemwegserkrankungen aktuell?
Impfung
Ein Arzt klebt einer Frau nach der Impfung ein Pflaster auf den Oberarm. © Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

In Hamburg können sich Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch und Donnerstag auch ohne Termin gegen Grippe impfen lassen. «Vor der nahenden Grippesaison bieten die Gesundheitsämter in den sieben Hamburger Bezirken am 1. und 2. November erweiterte Impfsprechstunden an», teilte die Gesundheitsbehörde am Freitag mit. An diesen «Grippe-Impftagen» sind die Impfstellen je nach Bezirk von 8.00 Uhr beziehungsweise von 9.00 Uhr bis jeweils 16.00 Uhr geöffnet. Terminvereinbarungen sind nicht notwendig, in einigen Bezirken aber gerne gesehen. Einige Gesundheitsämter bieten darüber hinaus auch am Montag und/oder Freitag offene Impfsprechstunden an, in Altona ist zudem gleichzeitig eine Impfung gegen Covid-19 möglich.

«Die bezirklichen Grippe-Impftage ergänzen das Impfangebot der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie der Betriebsärztinnen und -ärzte in Hamburg», hieß es von der Gesundheitsbehörde. Zudem biete das Impfzentrum des Hamburger Instituts für Hygiene und Umwelt (HU) durchgängig eine Grippe-Impfung sowie auch weitere Impfungen an, etwa gegen Covid-19.

«Die «echte» Grippe (Influenza) ist im Vergleich zu einer Erkältung (grippaler Infekt) eine schwere Atemwegserkrankung, die beim Auftreten gefürchteter Komplikationen wie einer Lungenentzündung auch tödlich verlaufen kann», erklärte die Gesundheitsbehörde. Eine Impfung dagegen empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) etwa allen Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund eines Grundleidens.

Bislang war die Nachfrage danach «so wie wir es aus vergangenen Jahren gewohnt waren», sagte die Vorsitzende des Hausärzteverbands Hamburg, Jana Husemann. Die Nachfrage nach Coronaimpfungen nehme zu, liege aber noch weit hinter der Nachfrage aus vergangenen Impfzeitpunkten zurück.

Hausärztinnen und Hausärzte in Hamburg stellen ihr zufolge aktuell einen Anstieg der Atemwegsinfektionen insgesamt fest, aber auch der Coronainfektionen und Covid-Erkrankungen. «Zum Glück bleiben schwere Verläufe die absolute Ausnahme», sagte Husemann.

Auch die Gesundheitsbehörde erklärte, dass die Gefahr, die von dem Coronavirus ausgehe, wegen zahlreicher, durchgeführter Impfungen und überstandener Infektionen lange nicht mehr so groß sei wie zu Beginn der Pandemie. «Wir befinden uns ausdrücklich nicht mehr in einer pandemischen Lage, sondern in einer neuen Phase der Normalität mit dem Coronavirus.» Ein erneutes gesetzliches Vorschreiben einer Maskenpflicht oder anderer Maßnahmen sei in Hamburg aktuell weder vorgesehen noch in Planung, so die Gesundheitsbehörde.

© dpa
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