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Gewerkschaften: Weiter Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes für die Beschäftigten der Länder ist ohne Ergebnis geblieben. Nun weitet die Gewerkschaft Verdi die Warnstreiks aus.
Verdi
Eine Fahne von Verdi weht bei einem Warnstreik. © Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder will die Gewerkschaft Verdi in Hamburg ihre Warnstreiks auf den Bauhöfen der Hansestadt fortsetzen. Die Beschäftigten dort sind am Dienstag aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, wie Verdi am Montag mitteilte. Bereits zu Wochenbeginn startete Verdi in Hamburg eine mehrtägige Warnstreikwelle. Aufgerufen waren am Montag Beschäftigte der Fachämter Grundsicherung und Soziales in Bergedorf. Angaben zur Teilnehmerzahl lagen nicht vor.

Verdi hatte in der vorigen Woche angekündigt, noch bis Donnerstag «jeweils einen Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge und der technischen Infrastruktur» zu bestreiken. Am Mittwoch soll der Schwerpunkt der Bezirk Hamburg Nord sei, am Donnerstag Wandsbek. Auch die Komba Gewerkschaft rief ihre Mitglieder für Dienstag zum Warnstreik auf.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten und Auszubildende unbefristet übernommen werden. Außerdem verlangt die Gewerkschaft eine monatliche Stadtstaaten-Zulage von 300 Euro. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) mit ihrem Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), hatte in der zweiten Verhandlungsrunde deutlich gemacht, dass sie die Forderungen für viel zu hoch und nicht leistbar hält.

Ein Durchbruch könnte in der dritten Verhandlungsrunde ab dem 7. Dezember erreicht werden. Bei den Verhandlungen geht es um die Gehälter für rund 1,1 Millionen Angestellten. Betroffen sind zudem rund 1,4 Millionen Beamte, auf die das Ergebnis üblicherweise übertragen wird. In Hamburg sind einschließlich der Auszubildenden etwa 46.000 Beschäftigte sowie indirekt 42.000 Beamtinnen und Beamte betroffen.

© dpa
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