Atemwegserkrankungen belasten Krankenhäuser im Norden

Itzehoe/Kiel - Eine Welle von Atemwegserkrankungen belastet die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein. Das Klinikum Itzehoe schränkte deswegen seinen Regelbetrieb zunächst bis zum 19. Dezember ein. Planbare Eingriffe wurden abgesagt. «Wir können nur noch Notfälle und Patienten mit unaufschiebbarem Behandlungsbedarf wie zum Beispiel Krebstherapien aufnehmen», teilte der Ärztliche Direktor Michael Kappus mit. Die «Hamburger Morgenpost» berichtete am Sonnabend darüber.
Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Die große Zahl der Atemwegserkrankungen treffe das Klinikum doppelt: Sie führe zu einem hohen Ausfall bei Mitarbeitern und gleichzeitig stark steigenden Patientenzahlen. «Eine so extreme Situation wie im Moment ist noch nie da gewesen», sagte Kappus.

Das Städtische Krankenhaus Kiel hatte wegen der Häufung verschiedener Atemwegserkrankungen bereits am Donnerstag eine Einschränkung des Regelbetriebs bis einschließlich Montag angekündigt. Zahlreiche Krankenhäuser in Hamburg und Schleswig-Holstein haben ihre Besuchsregelungen an die Welle von Infektionen angepasst.

© dpa
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