Bandow über HSV-Kontrolleur Jansen: «Eine Fehlbesetzung»

Marcell Jansen steht beim HSV tief in der Kritik. Ex-Aufsichtsratschef Bandow hat nun den Rücktritt seines Nach-Nachfolgers gefordert. Der 21. Januar 2023 könnte zu Jansens Schicksalstag werden.
Marcell Jansen, Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV. © Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Der ehemalige Fußballfunktionär Udo Bandow hat den HSV-Aufsichtsratsvorsitzenden Marcell Jansen zum Rücktritt aufgefordert. «Er war von Anfang an eine Fehlbesetzung auf der Position», sagte der 90 Jahre alte frühere Aufsichtsratschef des Hamburger SV der «Bild»-Zeitung.

Der einstige Vorsitzende der Hanseatischen Wertpapierbörse betonte, «ein Aufsichtsratschef muss voranmarschieren, eine starke Persönlichkeit sein, die berechenbar ist, klare Aussagen tätigt und damit ein klares Signal abgibt. Davon kann ich aktuell nichts erkennen». Bandow hatte das HSV-Kontrollgremium von 1996 bis 2007 geführt.

Nachdem Investor Klaus-Michael Kühne sowie mehrere Kleinaktionäre des HSV Jansen vor wenigen Wochen das Vertrauen entzogen hatten, meinte Bandow: «Es ist ein Unding, dass er weitermacht. Jansen klammert sich an ein Amt, das keinen Wert mehr hat, wenn einem das Misstrauen ausgesprochen wird.»

Der 37 Jahre alte Ex-Nationalspieler ist seit März 2020 mit einer kurzen Unterbrechung Aufsichtsratsvorsitzender des HSV sowie seit Januar 2019 ebenfalls mit einer Unterbrechung Präsident des HSV e.V. Der 21. Januar 2023 könnte für Jansen zum Schicksalstag werden. Für diesen Tag (11.00 Uhr, Ort offen) hat der HSV e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Mehrere Aktionäre haben schon Jansens Abberufung gefordert, ein Abwahlantrag aus der Mitgliedschaft ist angekündigt. Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Wahl eines neuen Beirats, die Delegierten-Wahlen der Amateure und die Nach-Wahl eines Ehrenratsmitglieds.

© dpa
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