Großbrand an Hamburger Schule am letzten Schultag

06.07.2022 Um 3.43 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert: In der Stadtteilschule Finkenwerder in Hamburg hat es eine Gasexplosion gegeben. Die Folgen für den Schulbetrieb sind noch ungewiss.

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Schock am letzten Schultag vor den Hamburger Sommerferien: In der Nacht zum Mittwoch hat es in der Stadtteilschule Finkenwerder eine Gasexplosion gegeben. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr war der Verwaltungstrakt betroffen. Das Gebäude, in dem sich auch das Lehrerzimmer und das Schulleitungsbüro befinden, ist teilweise eingestürzt.

Die Zeugnisse seien durch den Brand zerstört worden. Da Zeugnisse aber primär digital auf dezentralen Servern vorliegen, gingen keine Daten verloren. «Die Zeugnisse müssen erneut ausgedruckt, unterschrieben und mit dem Schulsiegel versehen werden, das ist gegebenenfalls erst zu Beginn des neuen Schuljahres möglich», sagte der Sprecher der Hamburger Schulbehörde, Peter Albrecht. Sobald diesbezüglich eine Lösung gefunden ist, werde die Schulleitung die betroffenen Familien informieren.

Als die Feuerwehr mit mehreren Löschzügen eintraf, stand das Haus bereits in Flammen. Die Feuerwehr konnte aber offenbar verhindern, dass der Brand auf benachbarte Gebäude übergriff. 60 Einsatzkräfte waren in der Nacht vor Ort und konnten den Brand zum Morgen hin auf wenige Glutnester eindämmen.

In den Schulgebäuden befand sich in der Nacht niemand, auch der Hausmeister blieb unverletzt. «Wir sind sehr erleichtert, dass keine Personen verletzt wurden. Wenige Stunden später hätte eine solche Explosion verheerende Folgen haben können, das möchte sich niemand vorstellen», sagte Albrecht. Das Schulgebäude darf bis auf weiteres nicht betreten werden.

Zurzeit klären Schulleitung, Schulbau Hamburg und die Feuerwehr, welche Folgen der Vorfall für den weiteren Schulbetrieb hat, sowohl für die Ferienzeit mit Ferienbetreuung als auch für das nächste Schuljahr.

Am Mittwoch dauerten die Nachlöscharbeiten an. Mit einem Bagger wurden einsturzgefährdete Gebäudeteile abgetragen. Die Ursache der Explosion ist noch völlig unklar. Spezialisten des Landeskriminalamts hätten die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei mit.

© dpa

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