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Feuerwehr-Bilanz: 2000 Menschen evakuiert, Hunderte Einsätze

Während der Jahrhundert-Sturmflut sind nach Angaben des Landesfeuerwehrverbands in Schleswig-Holstein etwa 2000 Menschen vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht worden. Unter anderem aus Eckernförde, Schleswig und Brodersby mussten Anwohner evakuiert werden, wie der Verband am Samstag mitteilte. In dem Ort Maasholm an der Schleimündung im Kreis Schleswig-Flensburg mussten demnach allein 400 Menschen wegen eines Deichbruchs sicherheitshalber ihre Häuser verlassen.
Feuerwehr
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Insgesamt habe es drei Deichbrüche im Kreis Schleswig-Flensburg gegeben. An mehreren Stellen im Land wurden Deiche beschädigt. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hatte am Freitagabend bis Samstagmittag sogar den Katastrophenalarm ausgelöst.

In den Kreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg, die der Leitstelle Süd unterstellt sind, wurden bis zum Samstagmorgen über 350 wetterbedingte Einsätze gemeldet, wie es weiter hieß. Innerhalb dieser Region sei der nördliche Abschnitt Ostholsteins, einschließlich Ortschaften wie Heiligenhafen und Heringsdorf bis nach Neustadt in Holstein, am schwersten betroffen. Auf der Insel Fehmarn starb eine Frau, als ein umstürzender Baum ihr Auto traf.

Die Leitstelle Nord, zuständig für die Regionen Nordfriesland, Flensburg und Schleswig-Flensburg, verzeichnete mit insgesamt 813 wetterbedingten Einsätzen die höchste Anzahl an Notrufen. Eine Einsatzkraft wurde leicht verletzt.

Die Leitstelle Mitte, die die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön abdeckt, meldete insgesamt 572 wetterbedingte Einsätze. Die Gebiete der Leitstelle West wie Steinburg, Dithmarschen, Pinneberg und Segeberg sowie Neumünster und Lübeck seien im Vergleich glimpflich davongekommen. Bei der Leitstelle West gingen 120 wetterbedingte Notrufe ein. Am Samstagmorgen habe sich die Lage in den Leitstellen allmählich beruhigt. Die Aufräumarbeiten, Reparaturen und Wiederaufbauarbeiten würden wohl noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

© dpa
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