Hamburg will im Norden gedrehte Serien weiter fördern

Schon lange werden nicht vor allem Kino- und Fernsehfilme gefördert. Geld von den Ländern gibt es über die Filmförderungen längst auch für Serien. Im Norden gab es zuletzt eine Serienoffensive. Und der Kultursenator der Stadt hat gute Nachrichten für die Branche.
Ein Paar sitzt vor dem Fernseher. © Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

Hamburg will die Förderung von in der Hansestadt gedrehten, hochwertigen Serien für Streamingportale und Sender verlängern. Seit Ende 2019 gibt die Stadt der Moin Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein eine Million Euro pro Jahr, um die Macherinnen und Macher von sogenannten Highend-Serien für ihre Drehs nach Hamburg locken zu können. «Die Serienförderung ist ein voller Erfolg für den Filmstandort Hamburg. Hochklassige Serien konnten so in der Stadt und im Norden produziert werden. Damit unterstützen wir nicht nur die Filmszene im Norden, sondern sind als Filmstandort auch auf renommierten Festivals erfolgreich präsent», sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) am Donnerstag laut Mitteilung.

Vor allem dem unabhängigen Produktionssektor könnten mit der Förderung wichtige Rückendeckung und Anreize geboten werden, um Stoffe in Hamburg zu entwickeln und zu produzieren. «Diesen Erfolg wollen wir fortsetzen und machen uns daher in den aktuellen Haushaltsverhandlungen dafür stark, die Serienmittel in Höhe von einer Million Euro im Jahr auch künftig zur Verfügung zu stellen», sagte der Politiker weiter.

Seit Ende 2019 konnte die Moin Filmförderung 35 Highend-Serien mit rund 3,7 Millionen Euro fördern. Konkret wurden acht Serien in der Produktion unterstützt, es gab Geld für 17 Drehbücher und zehn Serien wurden in der Projektentwicklung gefördert.

Eine dieser geförderten Produktionen ist die Thriller-Serie «Die Quellen des Bösen» mit Fahri Yardim und Henriette Confurius. Brosda hatte sich am Donnerstag am Set über den aktuellen Stand der Dreharbeiten informiert. Die Serie dreht sich um die Jagd nach einem Serienmörder und spielt in der Nachwendezeit. «Die Quellen des Bösen» wurde von Moin mit 500.000 Euro gefördert. Die sechsteilige Serie soll 2023 im Streamingportal RTL+ ausgestrahlt werden.

© dpa
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