Kontaveit und Pera im Finale um Titel am Rothenbaum

Das Finale der Tennisspielerinnen in Hamburg bestreiten die Topgesetzte und eine Außenseiterin in bestechender Form. Als Favoritin geht Anett Kontaveit aus Estland ins Endspiel, die von ihrem deutschen Coach nicht nur auf dem Platz etwas lernt.
Anett Kontaveit schlägt eine Vorhand. Sie gewann das Match. © Daniel Bockwoldt/dpa

Das «Moin» kam Anett Kontaveit im ersten Anlauf etwas leise über die Lippen. Nach ihrem Finaleinzug beim Tennis-Turnier in Hamburg richtete die Estin nach Aufforderung der Interviewerin auf dem Centre Court auch ein Wort auf Deutsch an das Publikum. Angesichts ihres Trainers Torben Beltz, der früher Angelique Kerber coachte, wusste die Turnierfavoritin auch: «Zweimal Moin ist zu lang für Hamburger.»

Die Weltranglistenzweite setzte sich am Freitag mit 6:3, 7:5 gegen Anastasia Potapowa aus Russland durch. «Das Match war sehr gut, ich musste die ganze Zeit da sein, und um jeden Punkt kämpfen», sagte Kontaveit, die sich erst kurzfristig für einen Start in Hamburg entschieden hatte. «Ich freue mich sehr auf das Match am Samstag. Endspiele sind immer etwas Besonderes.»

Im Finale trifft sie nun auf die Amerikanerin Bernarda Pera, die die an Nummer sieben gesetzte Maryna Zanevska aus Belgien mit 6:2, 6:4 bezwang. Beide Finalistinnen der European Open haben im Turnierverlauf bei der Sandplatzveranstaltung damit weiterhin noch keinen Satz abgegeben.

Die 27 Jahre alte Pera bestätigte erneut ihre starke Form, sie hatte bereits vergangene Woche als Qualifikantin in Budapest ihren ersten Turniersieg auf der WTA-Tour gefeiert. Die ein Jahr jüngere Kontaveit ist in Hamburg topgesetzt und hatte im Viertelfinale gegen Andrea Petkovic gewonnen. Die 34 Jahre alte Darmstädterin hatte verletzt aufgegeben und war als letzte deutsche Spielerin am Rothenbaum ausgeschieden.

Im Herren-Turnier erreichten die beiden ungesetzten Francisco Cerundolo und Lorenzo Musetti das Halbfinale. Der Argentinier Cerundolo setzte sich mit 6:3, 4:6, 7:6 (7:4) gegen Aslan Karazew aus Russland durch. Musetti gewann etwas überraschend gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit 6:4, 6:3.

© dpa
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