Towers trotz Sieges unzufrieden: Korner warnt vor Bamberg

Trotz des erhofften ersten Heimsieges in dieser Eurocup-Saison herrschte bei den Veolia Towers Hamburg alles andere als große Zufriedenheit. Nach dem 87:83 (52:33)-Erfolg des Basketball-Bundesligisten am Dienstagabend gegen Polens Meister Slask Wroclaw, dem insgesamt zweiten Sieg in der dritten Partie, räumte der beste Towers-Spieler Kendale McCullum (16 Punkte) selbstkritisch ein: «Wir dürfen solch eine große Führung zur Halbzeitpause nicht aus der Hand geben. Das ist bisher ein Problem und schon häufiger vorgekommen. Zwar sind wir dran geblieben. Aber wir müssen daran arbeiten, dass es erst gar nicht dazu kommt.»
Ein Basketball liegt auf dem Spielfeld. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Viel Zeit, um daran zu arbeiten, bleibt den Towers nicht. Schon am Freitag (18.30 Uhr) steht der Bundesliga-Alltag an. Dann sind die Hamburger beim Tabellenvorletzten Brose Bamberg gefordert. Die Bayern warten nach vier Spielen noch immer auf den ersten Saisonerfolg. «Sie sind besser, als es ihr Tabellenplatz aussagt», warnte Cheftrainer Raoul Korner am Mittwoch. «Dass sie irgendwann in die Saison reinfinden, ist klar. Das muss nur nicht am Freitag sein.» 

Er kenne die Situation in der Region dort und wisse, wie die Organisation dort funktioniere, meinte der Österreicher, der vor seinem Wechsel im Sommer vier Jahre lang beim Bamberger Nachbarn Medi Bayreuth gearbeitet hatte. «Ich weiß, wie viel Dampf auf dem Kessel ist. Deswegen ist das ein extrem gefährliches Team.»       

Schwächephasen wie am Dienstag gegen Wroclaw darf sich sein Team beim neunmaligen deutschen Meister nicht erlauben. So hatten die Gäste aus Polen im dritten Viertel einen 17:0-Lauf hingelegt, weil bei den zuvor dominanten Hamburgern plötzlich nicht mehr viel funktionierte. «Der Korb war für uns wie zugenagelt», sagte Kapitän Seth Hinrichs. «Aus unserer Perspektive war es ein Desaster. Wir waren zu hektisch, haben einfache Würfe vergeben und uns davon negativ beeinflussen lassen», kritisierte Korner. Er stellte angesichts der spannenden Schlussphase aber auch fest:  «Wir haben am Ende die Big Plays gehabt und so den Sieg geholt.»

© dpa
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