Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Ermittlung nach Sympathiebekundungen für Hamas bei Umfrage

Wie ist die Stimmung in einem muslimisch geprägten Stadtteil Hamburgs nach den Angriffen der Hamas auf Israel? In einer NDR-Umfrage lassen mehrere Menschen ihre Sympathie mit der Terrororganisation erkennen. Jetzt ermittelt die Polizei wegen der Äußerungen.
Polizeiwagen
Auf der Motorhaube eines Streifenwagens steht der Schriftzug «Polizei». © David Inderlied/dpa/Illustration

Nach Sympathie-Bekundungen für die palästinensische Terrororganisation Hamas in einer NDR-Straßenumfrage ermittelt die Hamburger Polizei wegen des Verdachts der Billigung von Straftaten. «Der Beitrag liegt unserem zuständigen LKA vor. Die enthaltenen Äußerungen werden auf strafrechtliche Relevanz geprüft», erklärte die Polizei am Mittwoch auf der Plattform X (früher Twitter). Der Staatsschutz im Landeskriminalamt habe ein Verfahren nach Paragraf 140 des Strafgesetzbuches eingeleitet, teilte ein Polizeisprecher mit. Dieser Paragraf droht für die Belohnung oder Billigung von Straftaten Geld- oder Haftstrafen bis zu drei Jahren an. «Ob noch weitere Verfahren eingeleitet werden, befindet sich zurzeit in gemeinsamer Prüfung mit der Staatsanwaltschaft», erklärte der Sprecher weiter.

In dem Beitrag des NDR-Fernsehens für das «Hamburg Journal» vom Dienstag sagte eine lächelnde junge Frau mit Kopftuch auf die Frage, was sie von den Anschlägen in Israel halte: «Ich freu mich, dass die sowas geschafft (haben). (...) Wir haben gefeiert zu Hause.» Ein junger Mann sagte nach Übersetzung des NDR: «Die Israelis sind Barbaren. Das sind Schurken. Die sind einfach schlecht.» Ein anderer junger Mann sagte auf Deutsch: «Ich bin Muslim. Hamas gut, Israel nicht gut.» Die Umfrage wurde am Steindamm im Stadtteil St. Georg gemacht. An der Straße liegen mehrere Moscheen sowie türkische und arabische Geschäfte und Restaurants.

Terroristen hatten am Samstag im Auftrag der im Gazastreifen herrschenden Hamas ein Massaker unter israelischen Zivilisten in Grenzorten und auf einem Musikfestival angerichtet. Es war das schlimmste Blutbad der israelischen Geschichte. Die Zahl der Toten liegt nach Armeeangaben bei mehr als 1200. Mindestens 3000 weitere Menschen seien verletzt worden.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Gitarrist Fritz Puppel
Musik news
Gründer der Rockband «City» Fritz Puppel ist tot
Synchronsprecher Matti Klemm
People news
«Törööö!»: Neuer Sprecher für Benjamin Blümchen
Berlinale - Amanda Seyfried
Tv & kino
Amanda Seyfried spielt jetzt mehr Mütter
Wi-Fi 7: Das musst Du zum neuen WLAN-Standard wissen
Das beste netz deutschlands
Wi-Fi 7: Das musst Du zum neuen WLAN-Standard wissen
Prepaid-Vertrag gekündigt Guthaben
Das beste netz deutschlands
Prepaid-Vertrag gekündigt: Was passiert mit dem Guthaben?
PayPal: So zahlst Du Geld auf Dein Konto ein
Das beste netz deutschlands
PayPal: So zahlst Du Geld auf Dein Konto ein
Eintracht Frankfurt - Union Saint-Gilloise
Fußball news
Enttäuschende Eintracht scheitert in der Conference League
Ein Stück Torte liegt neben Himbeeren auf einem Teller.
Familie
Kann man Süßstoff zum Backen verwenden?