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«Das letzte Puzzleteilchen»: St. Paulis hofft auf Zoller

Seit vier Spielen ist der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga sieglos. Ein neuer und namhafter Stürmer soll es jetzt richten.
Simon Zoller
Bochums Simon Zoller in Aktion. Simon Zoller wechselt vom VfL Bochum zum FC St. Pauli. © Tom Weller/dpa

Nach vier Unentschieden in Serie ruhen die Hoffnungen des FC St. Pauli in der 2. Fußball-Bundesliga jetzt auf dem neuen Stürmer Simon Zoller. «Es ist das letzte Puzzleteilchen, nachdem wir gefahndet haben. Das haben wir mit Simon Zoller gefunden», sagte Sportchef Andreas Bornemann am Freitagabend nach dem enttäuschenden 1:1 (0:0) bei Eintracht Braunschweig.

Die Hamburger hatten den bundesliga-erfahrenen Angreifer erst am letzten Tag der Transferfrist vom VfL Bochum verpflichtet. Und das, obwohl tagelang alles für einen Wechsel von Zoller zu Fortuna Düsseldorf sprach. Am Ende wollte der Aufsichtsrat der Fortuna den bereits ausgehandelten Transfer noch einmal überprüfen - und der FC St. Pauli schlug zu.

«Es ist eine sehr verschwatzte Branche. Man kriegt immer mit, was hier und da passiert», sagte Bornemann dazu. «Es ist das passiert, was wir immer gesagt haben: Dass wir da sein müssen, wenn ein Türchen aufgeht. Selbst wenn das ein bisschen später ist. Wir haben bei Simon nicht aufgegeben, sind drangeblieben. Am Ende ging die Tür ein Spalt auf und wir haben sie richtig aufdrücken können. Es gilt das gleiche wie beim Spiel selbst: Es ist erst rum, wenn es rum ist.»

Eine weitere Verstärkung können für den Angriff können die Hamburger sehr gut gebrauchen. Denn der ebenfalls neu verpflichtete Schotte Scott Banks musste in Braunschweig mit Verdacht auf schwere Knieverletzung wieder ausgewechselt werden. Und in den vergangenen vier Zweitliga-Spielen gelang ihnen nur ein Tor. Auch im Eintracht-Stadion reichte es trotz klarer Überlegenheit nur zu einem Punkt, weil Braunschweigs neuer Isländer Thorir Johann Helgason die Führung von Elias Saad (59.) noch ausglich (80.).

«Wir können mit der Leistung und der Art und Weise bisher sehr zufrieden sein. Wir sind nicht zufrieden, dass wir nur sieben Punkte haben», sagte Bornemann und beschrieb damit St. Paulis großes Dilemma: Das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag stimmt noch nicht.

Der 51 Jahre alte Sportchef betonte aber: «Wir müssen an unserer Spielidee festhalten. Die Mannschaft glaubt daran. Und dieser Glaube darf nicht schwinden, wenn wir uns nicht mit drei Punkten belohnen», so Bornemann. «Wir spielen seit Beginn der Runde permanent gegen tief stehende Gegner, die uns das Spiel überlassen. Das ist die höchste Kunst, gegen solche Mannschaften Lösungen zu erarbeiten. Wir spielen einen sehr guten Fußball und haben sehr viel Kontrolle. Ich bin mir sicher: Wenn wir daran festhalten wird sich die Mannschaft sehr schnell wieder mehr belohnen, als sie das aktuell tut.»

© dpa
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