HSV-Profi Meffert: Relegations-Pech wird zum Trauma

Für HSV-Profi Jonas Meffert wird die Relegation zur Fußball-Bundesliga immer mehr zum Trauma. Dreimal stand der 27 Jahre alte defensive Mittelfeldakteur mit drei verschiedenen Vereinen in seiner Karriere in der Relegation - dreimal zog er am Ende den Kürzeren. «Es tut heute sehr weh, und morgen wird es auch sehr weh tun. Aber wir werden uns bald wieder zusammensetzen und nach vorne blicken. Für die Stadt, die Fans und den Verein tut es mir unglaublich leid», sagte der im Vorjahr zum Hamburger SV gekommene Leistungsträger in der Stunde der erneuten Enttäuschung.
Jonas Meffert spielt den Ball. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

«In der Relegation brauchst du halt das Quäntchen Glück», fasste Meffert zusammen, was ihm bisher immer gefehlt hat. In der Saison 2014/15 mit dem Karlsruher SC war es für ihn gegen seinen aktuellen Verein besonders bitter. Nach dem wertvollen 1:1 im Volksparkstadion führte der KSC daheim bis in die Nachspielzeit 1:0 und wähnte sich schon in der 1. Liga, dann glich Marcelo Diaz (90.+1 Minute) mit einem umstrittenen, aber sehenswerten Freistoß aus und rettete den HSV doch noch in die Verlängerung. Nicolai Müller traf zum 2:1 und rettete den Hanseaten die Erstliga-Zugehörigkeit (115.).

Doch das Drama hielt für Meffert an. Mit Außenseiter Holstein Kiel siegte er beim 1. FC Köln unerwartet 1:0, kam aber im Rückspiel im Holstein-Stadion mit 1:5 heftig unter die Räder. Nach dem Wechsel zum HSV wiederholte sich die Geschichte. Nach dem 1:0-Hinspiel in Berlin lagen die Hanseaten erneut vorn, doch das 0:2 im Volksparkstadion zerstörte die Hoffnungen des früheren Bundesliga-Dinos HSV, nach vierjähriger Abstinenz endlich wieder ins Oberhaus zurückzukehren. Für Meffert heißt es: Aller schlechten Dinge sind drei. Mehr dürfte also nicht kommen.

© dpa
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