Verletzter bei Feuer in iranischer Schule: Anschlag vermutet

Bei einem Feuer im Gebäude einer iranischen Schule in Hamburg-Stellingen ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann verletzt worden. Der 62-Jährige sei mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer gelegt wurde. Ein Anwohner habe einen Knall gehört und die Polizei gerufen. Nach ersten Erkenntnissen hätten der oder die Täter eine brennbare Flüssigkeit durch ein auf Kipp stehendes Oberlicht eines Fenster im Erdgeschoss geschüttet. Danach sei es zu einer Verpuffung und einem Brand in einem Zimmer der Schule gekommen. Mehrere Nachbarräume seien in Mitleidenschaft gezogen worden.
Ein Mitglied der Feuerwehr spritzt aus einem Schlauch mit Wasser. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

In dem Gebäude sind den Angaben zufolge 19 Bewohner gemeldet. Zum Tatzeitpunkt seien aber nicht alle zu Hause gewesen. Nach Angaben der Feuerwehr hielten sich mehrere Menschen in dem Haus auf. Ob sie sich selber ins Freie retteten oder von den Einsatzkräften aus dem Haus geholt wurden, konnte ein Sprecher nicht sagen. Die Flammen seien gelöscht worden. Die Feuerwehr war mit 18 Mann im Einsatz.

© dpa
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