Hamburg Towers: Internationales Abenteuer durch neun Länder

Die Hamburg Towers nehmen zum zweiten Mal am EuroCup teil. Die Spieler wollen den europäischen Wettbewerb nutzen, um sich als Mannschaft weiterzuentwickeln und mehr Fans zu begeistern als im Vorjahr.
Ein Basketball liegt auf dem Spielfeld. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Die Korbjäger der Veolia Hamburg Towers starten zum zweiten Mal in ein europäisches Abenteuer. Der EuroCup führt den Basketball-Bundesligisten aus der Hansestadt durch neun verschiedene Länder. Die Mannschaft von Trainer Raoul Korner bestreitet am Mittwoch (19.00 Uhr) ihr erstes Vorrundenspiel in diesem Wettbewerb in Montenegro bei Buducnost Voli Podgorica. Weitere Vorrunden-Gegner sind der israelische Vertreter Hapoel Tel Aviv und Dolomiti Energia Trento aus Italien sowie CB Gran Canaria, Turk Telekom Ankara, Promitheas Patras, Paris Basketball, Slask Wroclaw und die London Lions.

«Wir sind froh und stolz, wieder im internationalen Wettbewerb spielen zu dürfen», sagte Towers-Geschäftsführer Marvin Willoughby. «In unserer Gruppe sind mit den Teams aus Wroclaw, Ankara und Trento bekannte Gesichter dabei, bei denen wir in der vergangenen Spielzeit gerne zu Gast gewesen sind und die wir ebenso warm bei uns empfangen haben.» Gegen jedes Team stehen je ein Heim- und Auswärtsspiel an, sodass 18 Vorrundenspiele zusammenkommen. Die acht besten Teams erreichen das Achtelfinale, die letzten beiden scheiden aus.

«Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Aber wir nutzen den EuroCup auch, um uns weiterzuentwickeln und für die Bundesliga zu lernen», betonte Forward Lukas Meisner. «Wir haben durch den Wettbewerb weniger Zeit für das Training als einige andere Bundesligisten. Daher müssen wir diese Spiele nutzen, um einen Schritt nach vorne zu machen. Dann können wir am Ende der Saison, wenn die Playoffs stattfinden, unseren besten Basketball spielen.»

Die Towers nahmen in der vorigen Spielzeit erstmals am Kontinental-Wettbewerb teil und hatten zunächst ihre Schwierigkeiten. Die Norddeutschen verloren die ersten drei Spiele, gewöhnten sich dann aber an das internationale Niveau und erreichten als Tabellen-Siebte mit sechs Siegen aus 16 Spielen das Achtelfinale. In der K.o.-Runde scheiterten sie aber gleich im ersten Spiel an dem spanischen Top-Verein Valencia Basket. «Die internationalen Spiele waren für den gesamten Verein sehr lehrreich. Jetzt wollen wir uns weiter verbessern», kündigte Kapitän Seth Hinrichs an.

Sportlich waren die Towers mit ihrem Abschneiden zufrieden. Das Faninteresse ließ allerdings zu wünschen übrig. Kamen zum ersten EuroCup-Spiel gegen den serbischen Top-Verein Partizan Belgrad noch 1663 Zuschauer, waren es in vielen anderen Heimspielen nicht mal 1000 - viel weniger als in der Bundesliga. «Der internationale Basketball ist in Hamburg noch nicht so bekannt wie in anderen Städten wie zum Beispiel Berlin», lautet die Erklärung von Willoughby. Geld verdient haben die Towers im EuroCup daher bisher nicht. Eventuell ändert sich das, wenn sie Hanseaten eine erfolgreiche zweite Spielzeit abliefern.

© dpa
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