Towers nach Sieg gegen München: «Gunst der Stunde genutzt»

Basketball-Bundesligist Veolia Towers Hamburg sind nach den Niederlagen im Pokal und im Eurocup wieder obenauf. Am Samstagabend war der Mannschaft von Cheftrainer Raoul Korner gegen Vizemeister FC Bayern München das Comeback gelungen. Mit 81:78 nach Verlängerung hatten die Hanseaten vor der erstmals in dieser Spielzeit mit 3400 Zuschauern ausverkauften Inselparkhalle den Münchnern die erste Saisonniederlage zugefügt. «Es war ein Fight. Wir haben die Gunst der Stunde genutzt. Ich glaube, wir haben vor dem Spiel alle gewusst: Wenn es eine Chance gibt, den FC Bayern zu schlagen, dann ist das heute», betonte Korner.
Raoul Korner. © Marius Becker/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Archivbild

Der Plan, von Beginn an ein hohes Tempo vorzulegen, war in den ersten zehn Minuten aufgegangen. Die Towers führten mit 25:13, verloren dann aber vor allem in der Offensive bis zur Pause ihren Faden. Ähnlich verlief der zweite Durchgang. Plötzlich führten die Gastgeber wieder mit zehn Punkten, konnten aber am Ende froh sein, noch die Verlängerung erzwungen zu haben. «Wir haben viele einfache Körbe liegen lassen, wo wir vielleicht das eine oder andere Mal ein bisschen wegziehen hätten können», monierte Korner anschließend, meinte aber auch: «Bisschen Glück am Ende gehört dazu. Ich glaube, dass wir es verdient haben.»

Kendale McCullum, mit 31 Punkten bester Towers-Werfer, der gerade in der Verlängerung ausgesprochen präsent war, betonte: «Meine Mitspieler haben mir heute besonders viel Vertrauen geschenkt, daher ist es ein gutes Gefühl, dass wir als Team diesen Erfolg über ein solch starkes Team wie die Bayern geholt haben.» Den entscheidenden Treffer hatte allerdings sein Teamkollege Lukas Meisner mit einem verwandelten Freiwurf zehn Sekunden vor dem Ende gesetzt.

«Nach solch einem Spiel mit dieser Stimmung und der Energie der Fans freuen wir uns besonders, dass wir gemeinsam einen tollen Heimsieg feiern konnten», sagte der Forward und hofft, dass der Einsatz der Mannschaft am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) belohnt wird. Dann steht die Eurocup-Partie gegen Slask Wroclaw an und die Towers wünschen sich mehr als die rund 1400 Zuschauer wie vor einer Woche gegen Ankara in der Halle.

© dpa
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