Otto Waalkes zeichnete als Junge auf Tapeten-Musterbüchern

Kult-Komiker Otto Waalkes, der in Nordrhein-Westfalen seine bisher größte Gemälde-Ausstellung eröffnet hat, malte als Junge auf der Rückseite von Tapeten-Musterbüchern. Da sein Vater solche Bücher als Malermeister mitbrachte, habe er immer Papier zur Verfügung gehabt, sagte der in den Nachkriegsjahren geborene Waalkes (74) der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Ausstellungseröffnung am Wochenende in Werl. Beim Zeichenwettbewerb eines Kaufhauses sei er als Kind disqualifiziert worden, weil man ihm nicht geglaubt habe, dass er die eingereichten Zeichnungen selbst angefertigt hatte.
Otto Waalkes spricht in einem Interview vor Eröffnung seiner Ausstellung. © Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Sein Markenzeichen, den Ottifanten, habe er als Schüler im ostfriesischen Emden entworfen und in den Ausgaben der Schülerzeitung untergebracht. Das Tier ist Waalkes zufolge Resultat eines missglückten Selbstporträts. Als Jugendlicher habe er sich im Seitenprofil zeichnen wollen, das sei aber nicht gelungen. «Da habe ich die Augen etwas vergrößert, den Rüssel verlängert» - die Geburtsstunde des Ottifanten. Rund 180 Gemälde von Otto Waalkes sind bis 24. September bei den Walentowski Galerien in Werl zu sehen. Dort werden auch Arbeiten von Udo Lindenberg präsentiert.

© dpa
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