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Ausgedünnter Zugverkehr in Schleswig-Holstein

Der Warnstreik der GDL-Lokführer schränkt den Bahnbetrieb in Schleswig-Holstein stark ein. Doch ein Notfahrplan sichert viele Verbindungen.
Warnstreik bei der Bahn
Eine Reisende steht mit Gepäck in der Haupthalle eines Bahnhofs. © Lukas Barth/dpa

Der Warnstreik der Lokführer hat den Zugverkehr in Schleswig-Holstein am Donnerstag stark eingeschränkt. Die Deutsche Bahn hatte einen Notfahrplan eingerichtet, um auf den wichtigsten Strecken zumindest alle paar Stunden Verbindungen anbieten zu können. Das lief wie vorgesehen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittag. Auf dem sonst stark frequentierten Bahnhof in Kiel herrsche relative Ruhe. Am Infoschalter der Bahn ließen sich zahlreiche Reisende über ihre Fahrtmöglichkeiten informieren. Einen großen Andrang gab es aber auch dort nicht.

Der eintägige Warnstreik der Lokführer hatte schon im morgendlichen Berufsverkehr in Schleswig-Holstein zu Beeinträchtigungen geführt. Zahlreiche Verbindungen fielen aus, auf anderen Strecken, zum Beispiel zwischen Lübeck und Hamburg, Kiel und Hamburg sowie Sylt und Hamburg, bot die Bahn einen ausgedünnten Fahrplan an. Wer konnte, suchte sich andere Fahrtmöglichkeiten wie das Auto oder blieb gleich im Homeoffice.

Die Deutsche Bahn wies darauf hin, dass Fahrgäste, die ihre geplante Reise aufgrund des Streiks verschieben möchten, ihre Tickets zu einem späteren Zeitpunkt nutzen können. Das Ticket gilt für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte zum Warnstreik aufgerufen, der am Mittwochabend um 22.00 Uhr begann und noch bis Donnerstagabend, 18.00 Uhr, dauern soll. Die Deutsche Bahn hatte bereits am Mittwoch vor gravierenden Auswirkungen auf den Bahnbetrieb gewarnt. Eine für Donnerstag und Freitag geplante zweite Verhandlungsrunde sagte die Bahn aufgrund des Streikbeschlusses der Gewerkschaft ab.

Die Unternehmen im Norden hatten eine Absage des Warnstreiks gefordert. Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UVNord), Michael Thomas Fröhlich, verlangte von der GDL zu verhandeln, ohne zu streiken. «Es kann nicht sein, dass zu einem so frühen Zeitpunkt entgegen jeder Gepflogenheit eine Drohkulisse aufgebaut wird.»

© dpa
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