Paqaradas Elfmeter-Fluch: St. Pauli 2:2 in Fürth

Der Kapitän der Kiezkicker vergibt schon wie im Spiel gegen den SC Paderborn einen Foulelfmeter. Connor Metcalfe sichert der Mannschaft von Trainer Timo Schultz in einer spannenden Schlussphase aber noch das verdiente Remis.
Der Fürther Simon Asta (r) kämpft mit Leart Paqarada vom FC St. Pauli um den Ball. © Daniel Karmann/dpa

Die Zweitliga-Fußballer des FC St. Pauli haben das dritte Saison-Remis erkämpft. Die Hamburger spielten am Samstag 2:2 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth. Nach der Führung durch Marcel Hartel (19. Minute) drehten die Gastgeber durch Branimir Hrgota (48.) und ein Eigentor von Jackson Irvine (52.) zunächst die Partie. Connor Metcalfe (85.) sorgte für den verdienten Ausgleich. Der Hamburger Kapitän Leart Paqarada scheiterte wie schon eine Woche zuvor beim 2:2 gegen Paderborn mit einem Foulelfmeter (72.).

«Am Ende haben wir Charakter gezeigt und nehmen verdient einen Punkt mit», bilanzierte St. Paulis Torschütze Hartel die 90 Minuten im Fürther Ronhof. Pechvogel Irvine ergänzte: «Es war ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende ist es ein Punkt, aber es fühlt sich eher an wie zwei verlorene Punkte, so wie wir die Kontrolle am Anfang der Partie hatten.»

Im Tor der Hamburger stand erstmals nach seinem Fingerbruch wieder Nikola Vasilj. Der 26-jährige Bosnier ersetzte den bisherigen Stammkeeper Dennis Smarsch, der nicht einmal im Kader stand. St.-Pauli-Trainer Timo Schultz kündigte an, dass sich Smarsch und Sascha Burchert in der Rolle als Nummer zwei hinter Vasilj abwechseln sollen. «Heute ist Sascha dran», sagte Schultz vor der Partie bei Sky.

Der FC St. Pauli begann souverän und nutzte gleich die erste Gelegenheit. Fürth konnte eine Situation im eigenen Strafraum nicht klären, Hartel war zur Stelle und schloss erfolgreich ab. Die Franken kamen mit viel Überzeugung aus der Kabine, setzten die Gäste sofort unter Druck und belohnten sich durch den Ausgleichstreffer von Hrgota. Auch das Eigentor von Irvine war dem nun starken Druck des Bundesliga-Absteigers geschuldet.

Nach einer Aktion von Timothy Tillman gegen Igor Matanovic und dem Betrachten der Videobilder entschied Referee Martin Petersen auf Elfmeter für St. Pauli. Paqarada jagte den Ball aber an die Querlatte. Zum Glück der Hamburger war Metcalfe in der Schlussphase zur Stelle. In der 90. Minute hätte Etienne Amenyido dem Spiel noch eine komplette Wendung geben können, doch der Schuss des eingewechselten Stürmers wurde abgefälscht.

© dpa
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