Null gehalten: Holstein Kiel mit Teilerfolg in Regensburg

Die Generalprobe für das Nordduell am Freitag gegen den Hamburger SV gelingt den «Störchen» nur zum Teil. Immerhin nimmt das Team von Marcel Rapp einen Zähler mit aus der Oberpfalz.
Marvin Schulz (vorne) von Holstein Kiel und Joshua Mees von Jahn Regensburg in Aktion. © Ulrich Gamel/Kolbert-press/dpa

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat die weiteste Reise der Saison mit einem Teilerfolg abgeschlossen. Etwas mehr als 600 Kilometer Luftlinie von der Heimat entfernt gab es für die Norddeutschen am Samstag ein 0:0 bei Jahn Regensburg. Für die «Störche» war es die erste torlose Partie der Saison. Der mögliche Sprung in Richtung Aufstiegsplätze wurde damit verpasst.

«Der letzte Zug zum Tor hat gefehlt. Es wäre mehr drin gewesen, und wir hatten uns auch mehr vorgenommen», bemängelte Kwasi Wriedt nach der Partie. Der Kieler Angreifer fand aber auch einen positiven Aspekt: «Das Wichtigste ist, dass wir wieder die Null gehalten haben.» Nach der 2:7-Klatsche beim SC Paderborn war es das zweite Spiel nacheinander ohne Gegentreffer.

Holstein-Coach Marcel Rapp hatte die Startformation auf zwei Positionen verändert. Für Julian Korb und Aleksandar Ignjovski waren Philipp Sander und Simon Lorenz in der erste Elf gerückt. Bei den Regensburgern durfte die Kieler Leihgabe Joshua Mees von Beginn an ran. Holstein fand nach einem verhaltenen Start besser in die Partie. In der 18. Minute setzte Benedikt Pichler einen Kopfball nach einer Ecke knapp neben das Tor.

In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams. Sowohl bei Kiel als auch bei Regensburg nahm die Zahl der Fehler und Ungenauigkeiten zu. Nach der Pause hatten die Gäste mehr Spielanteile, klare Chancen erspielten sie sich aber auch nicht. Holsteins Flügelspieler Fabian Reese bezeichnete das Remis als «leistungsgerecht», betonte aber auch: «Wir wollten die drei Punkte mitnehmen.»

Für die «Störche» war das Unentschieden eine durchwachsene Generalprobe vor dem Nordduell am Freitag (18.30 Uhr/Sky) im heimischen Stadion gegen den Hamburger SV. Bei Kwasi Wriedt war schon nach dem Schlusspfiff in Regensburg die Vorfreude da: «Es ist immer etwas Besonderes, gegen den HSV zu spielen.»

© dpa
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