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Zahl der Asylbewerber in Berlin steigt

Sie kommen aus der Türkei, Syrien oder Afghanistan: Die Zahl der Asylbewerber in Berlin steigt. Das stellt die Stadt vor Herausforderungen.
Geflüchtetenunterkunft Tegel
Leichtbauhallen stehen als Notunterkunft für Geflüchtete am ehemaligen Flughafen Tegel. © Sebastian Gollnow/dpa

Die Zahl der Asylbewerber in Berlin ist dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel gestiegen. Bis Ende August wurden nach Angaben der Sozialverwaltung rund 9900 Menschen aufgenommen, Ukrainerinnen und Ukrainer nicht mitgezählt. 2022 waren es in den ersten acht Monaten rund 7200 Asylbewerber. Dabei stieg die Zahl der Ankömmlinge seit April kontinuierlich, wie Angaben des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) zu entnehmen ist.

Wurden im Februar noch rund 770 Schutzsuchende aufgenommen, waren es im August mehr als doppelt so viele, nämlich knapp 1900. Seit April werden in Berlin jeden Monat mehr Asylbewerber aufgenommen als Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die keinen Asylantrag stellen müssen.

Laut Sozialverwaltung kommen die meisten Menschen aus der Türkei, Syrien, Afghanistan, Georgien und Moldau. Leider fehle es an Wohnraum, um die Schutzsuchenden, die in Berlin bleiben, vernünftig unterzubringen, sagte LAF-Sprecherin Monika Hebbinghaus der Deutschen Presse-Agentur. Deswegen würden seit wenigen Wochen auch Geflüchtete im Ankunftszentrum Tegel untergebracht. «Das verschafft uns die dringend benötigte Zeit, gute dauerhafte Unterkünfte in der Stadt zu schaffen.» Eigentlich sind die Plätze in den Leichtbauhallen für Ukrainerinnen und Ukrainer vorgesehen. Mehr als 4000 Menschen leben dort derzeit, knapp 1200 sind Asylbewerber.

Bis Ende des Jahres sollen in Tegel laut Senatskanzlei 3000 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Auch an anderen Orten in Berlin wird Platz gemacht, etwa in Hotels und Hostels.

«Je mehr Leute kommen, desto mehr Plätze müssen auf die Schnelle geschaffen werden. Dadurch sinkt erst mal die Qualität - zum Beispiel wie viel Platz dem Einzelnen zur Verfügung steht», räumte Hebbinghaus ein. In Tegel teilen sich bis zu 15 Personen ein Zimmer. Immerhin müssten Migrantinnen und Migranten nicht mehr in Turnhallen schlafen, wie in 2015 der Fall, sagte Hebbinghaus.

© dpa
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